Sanierung beginnt im Mai

Jülich: Funktion hat bei Parkdecksanierung Vorfahrt
Von tee [04.04.2008, 08.29 Uhr]

Das Ende der Absperrbarken auf dem Parkdeck Zitadelle rückt in erkennbare Nähe.

Das Ende der Absperrbarken auf dem Parkdeck Zitadelle rückt in erkennbare Nähe.

Noch liegt das Parkdeck Zitadelle im Dornröschenschlaf. Im Mai sollen die Arbeitstruppe am Parkdeck Zitadelle in Jülich anrollen. Dann startet die Sanierung nach den Plänen des Büros Quadriga unter der Federführung von Diplom-Ingenieur Frank Vitten.

Nach der Sanierung, so sieht es das Gesamtkonzept vor, wird das Parkdeck befreit von Schlaglöchern und aufgeworfenen Platten vor allem funktionell sein. Eine durchgängige Gussasphaltschicht wird aufgetragen und jede Form von einer erneuten Schädigung der Oberfläche vermieden werden.

Das bedeutet: Laternen sollen nicht in die Decke eingelassen werden, ebenso ist der Verzicht auf gepflasterte Pflanzbeete und Seitenborde vorgesehen. Eine Lösung für die klare Trennung der Nutzer des Rad-Geh-Wegs und der Autofahrer muss noch gefunden werden. Die Abgänge zur Tiefgarage sollen überdacht werden. Die Parkscheinautomaten stehen wie gehabt auf Betonsockeln.

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Beigeordneter Martin Schulz gab ein klares Bekenntnis aus: Dicht müsse das Deck sein und frei von Aufbauten, um Platz zu bieten für einen Wochenmarkt. Lediglich durch bewegliche Pflanzkübel soll das Parkdeck belebt werden. Architekt Vitten favorisiert Holz-Stahl-Kübel, die sich als Sitzfläche eignen.

Außerdem ist das klare Ziel ausgegeben, dass noch in diesem Jahr die Arbeiten abgeschlossen sein sollen und für die Autofahrer zur Benutzung zur Verfügung steht. Bleibt die Baufirma im Zeitplan steht im Spätsommer die Parkfläche wieder zur Verfügung. Die Kosten der Sanierung werden mit 1,1 Millionen Euro beziffert.


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