Musikalisches KuBa-Kino

Jülich: Wilde Kerle und die Band von nebenan
Von Redaktion [03.04.2008, 21.01 Uhr]

Noch ist bei den Wilden Kerlen die Welt in Ordnung

Noch ist bei den Wilden Kerlen die Welt in Ordnung

Zweimal geht es am Montag, 7. April, auf der Leinwand des Jülicher KuBa-Kinos musikalisch zu: Für Fußballfreunde kommen ab 16 Uhr die „Wilden Kerle 5“ hinter den Horizont. Der Kassenschlager von Joachim Masannek wird auch im fünften Teil mystisch daher. Der Feierstimmung nach dem Sieg über die Silberlichten folgt die Katerstimmung. Der Kapitän verschwindet: Auf der Suche nach Leon (Jimi Blue Ochsenknecht) müssen die Vorzeigekicker, die in diesem Teil eher Vorzeige-Motorradfahrer sind, ins Reich der Schattensucher.

Deren Anführer, der mysteriöse Darkside (Marvin Unger), fordert die Wilden Kerlen im Soccer-3-D heraus. Nur so können sie ihren Anführer „auslösen“. Fatale Wendung: Nicht nur, dass die Kerle verlieren, sie verlieren auch Vanessa an den blutsaugenden Darkside. Überhaupt haben es die Vampiretten der Gemeinschaft naschsüchtig auf die Hälse von Markus (Leon Wessel-Masannek), Maxi (Marlon Wessel), Klette (Janina Fautz), Nerv (Nick Romeo Reimann) und Co. abgesehen. Aber wie immer kommt es zum alles entscheidenden Spiel und dem Beweis, dass „Wilde Kerle“ eben doch viel Herz haben.

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"Die Band von nebenan" strandet in Israel

"Die Band von nebenan" strandet in Israel

Herzergreifend ist auch die Geschichte über „Die Band von nebenan“, die ab 20 Uhr ihren Auftritt auf der Kinoleinwand im Kulturbahnhof haben.

Einst, vor nicht allzu langer Zeit, landete eine kleine ägyptische Polizeikapelle in Israel. Sie waren gekommen, um bei der Eröffnung eines arabischen Kulturzentrums aufzuspielen. Doch Bürokratie, Pech oder einfach nur dumme Zufälle ließen sie bereits am Flughafen stranden.

Sie versuchten, sich auf eigene Faust durchzuschlagen, um sich schließlich in einem gottverlassenen Nest mitten in der israelischen Wüste wiederzufinden. Eine verlorene Kapelle an einem verlorenen Ort ... und da es in dem trostlosen Städtchen auch kein Hotel gibt, muss die schüchterne Truppe private Quartiere für die Nacht finden. Ganz unvorhergesehen kommen sich Ägypten und Israel durch dieses dumme Missgeschick sehr nah.

„Die Band von nebenan“ kreist um die kleinen Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Menschen aus zwei Ländern, die seit langer Zeit eine Nachbarschaft des "kalten Friedens" miteinander pflegen. Eran Kolirin hat für seine Betrachtung dieses Kulturenkonflikts keine dramatische Geschichte gewählt, sondern schildert fast schon beiläufig kleine Ereignisse aus einem absurden Alltag - mit lakonischem Humor, perfektem Timing und schwebender Melancholie. „Die Band von nebenan“ ist ein Triumph der Menschlichkeit über alle kulturellen und politischen Differenzen hinweg.


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