Silke Johnen vermittelt altes Handwerk

In Bourheim dürfen „Grünschnäbel“ spinnen
Von Redaktion [31.03.2008, 23.00 Uhr]

Im Rahmen des Jahresthemas „Märchen“ befassten sich die Erzieherinnen Elisabeth Damm und Sibille Seemann mit dem Märchen „Rumpelstilzchen“. In diesem Märchen soll die Müllerstochter Stroh zu Gold spinnen. Damit tauchte die Frage auf, was spinnen ist und wie das geht.

Auf Einladung der Erzieherinnen besuchte Silke Johnen den Kindergarten „Grünschnäbel“ in Bourheim. Johnen ist Hebamme und betreibt in ihrer Freizeit das Spinnen. Sie brachte ihr Spinnrad und Wolle mit. Zusammen mit den Kindern demonstrierte sie die Entstehung der Kleidung früher und heute, den Weg vom Schaf bis zum Pullover.

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Am Spinnrad sah es einfach aus, und jedes Kind durfte selbst probieren. Rasch stellten alle fest, dass das Spinnen einiges Koordinationsvermögen verlangt, aber mit Unterstützung von Silke Johnen kamen ansehnliche Ergebnisse heraus.

Damit wurde für alle klar, dass die Müllerstochter im Märchen es gar nicht so leicht hatte, aus Stroh Gold zu spinnen.

Das Knäuel Wolle, das aus der Schafwolle entstand, blieb als Erinnerung im Kindergarten. Die Wolle wird jetzt in den Webrahmen der Kinder verwebt und ist zur Lieblingswolle geworden.


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