„Velvet Vagabonds“ und „Stringband“

Jülich: NoiseLess im Doppelpack
Von Redaktion [03.04.2008, 08.03 Uhr]

Vagabunden zwischen den Cover

Vagabunden zwischen den Cover

Neue vielversprechende Entdeckungen mit liebgewonnenem Bekannten zu verknüpfen, das ist das Erfolgsrezept des NoiseLess-Konzepts. So stellt das Team an der neuen Wirkungsstätte Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, am Dienstag, 8. April, 20 Uhr, erstmalig die „Velvet Vagabonds“ vor, die im Doppelpack mit der „Stringband“ an den Start gehen. Der Eintritt kostet 3 Euro.

„Velvet Vagabonds“, das sind Ingo Blees und Rudi Königs. Aus dem Grundgedanken heraus, mit wenig Aufwand im Garten sowie im Wohnzimmer viel Spaß beim Musizieren zu haben, legte das Duo Anfang 2007 mit lockeren Sessions los und coverte Stücke aus Rock, Pop und Folk. Ingo Blees (Gesang, E-Piano, Perkussion) hat mit Synthi-Pop und New Wave à la Depeche Mode angefangen und sammelte danach wertvolle Erfahrungen als Teil der bis zu zehnköpfigen Aachener Funk-Formation „Giant Steps“ (Vorläufer von „The Orange“), später als Mitglied des Aachener Gospel-Chors „Bamthata“ sowie mit Beatles-Cover im Duo und Trio als „Let it Beat!“.

Rudi Königs (Gitarre, Gesang, Harp, Banjo) hat als Kind angefangen, klassische Gitarre zu lernen (Reinhard Mey war´s schuld). Als Jugendlicher begann er damit, Rock-, Pop- und Folk-Musik zu covern. Inspiriert durch die CD „The Seeger Sessions“ 2006 von Bruce Springsteen schaffte er sich ein Banjo an, das mittlerweile mit ins Musikprogramm eingebunden wird.

Gecovert wird quer Beet: Von Springsteen bis Sting, von Traditionals über Folk bis Rock’n’Roll hat das Duo einiges an musikalischen Perlen in ihrem Acoustic-Set zu bieten. Der Aufwand ist etwas gestiegen, der Spaß geblieben. Dieser soll auch immer im Vordergrund stehen und das Publikum anstecken.

Werbung

Die Stringband - alte Bekannt auf der NoiseLess-Bühne

Die Stringband - alte Bekannt auf der NoiseLess-Bühne

Gleiches gilt uneingeschränkt für „The Stringband“. Ihre „west-östliche Fiddelmusik“ kennt musikalisch keine Grenzen: Reels, Jigs, Hornpipes, Walzer, Tangos, Musettes, Mazurkas, Polkas, Obereks, Krakowiaks, Airs, Country und andere Instrumentals. Musik und Gesungenes aus Russland, Polen, Skandinavien, Deutschland, Frankreich, Bretagne, England, Schottland, Irland, Nordamerika, Kanada, Argentinien, Afrika und anderswo. Mit ihrem großen Liederrepertoire aus traditionellen deutschen Liedern und internationalen Hits der vergangenen drei Jahrzehnte bringt die „Stringband“ ihr Publikum mit den vervielfältigten, ausgeteilten Liedersammlungen zum begeisterten Mitsingen mit „Gänsehaut der Erinnerung und Tränen der Rührung in den Augen“.

Die Band hatte ihre ersten Auftritte 1972 in der Bonner Folk-Blues-Live-Szene. Die Besetzungen haben im Laufe der Jahre gewechselt. Von Anfang an dabei waren Ali Andrzejewski und Uwe Maas. Heute musizieren in der Stringband Renate Müller (Gitarre, Tenor Banjo, Mandoline, Concertina, Flöten und Stimme), Thomas „Tommy“ Trammer (Akkordeon und Stimme), Alexander „Ali“ Andrzejewski (Fiddel, Gitarre, Tenor- & 5-String Banjo, Mandoline, Kazoo, Löffel, Nasenflöte, Mundharmonika, Stimme und Geschichten) sowie Uwe Maas (Fiddel, Gitarre, Mandoline und Stimme).


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung