Sieg gegen 65.000 Teilnehmer

Jülicher Achtklässler bewiesen politische Bildung
Von Laura Bartsch & Michèle Berger [13.03.2008, 08.17 Uhr]

Die Jury der Bundeszentrale für politische Bildung war begeistert: Die Klasse 8d des Gymnasiums Zitadelle der Stadt Jülich hat sich mit ihrem Beitrag zum Schülerwettbewerb unter dem Thema „Familie – nichts als Probleme?“ so intensiv beschäftigt, dass sie 150 Euro gewannen. Dieser Preis fließt in die Klassenkasse und wird für einen tollen Ausflug verwendet.

„Aus den vielen interessanten Projekten war es schwierig, das beste herauszufinden“, berichtet Herr Maintz, der betreuende Lehrer. „Anscheinend haben wir uns schließlich für das Richtige entschieden. Ich bin sehr stolz auf die Klasse, da ich eigentlich nicht mit einem so großen Gewinn gerechnet hatte.“
Die Informationen für den Wettbewerb, die aus mühsamen Recherchen und spannenden Interviews stammen, wurden von der Klasse zu einer reich bebilderten Dokumentation zusammengestellt und eingeschickt. Die Konkurrenz, gegen die sich die 8d durchsetzen konnte, war riesig.

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Über 65.000 Jugendliche der 5. bis 11. Jahrgangsstufen aus ganz Deutschland haben beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2007 mitgemacht. 3.017 im Team erarbeitete Projektergebnisse waren zu bewerten. Die Jury bestand aus Fachlehrkräften und Mitarbeitern einiger Kultusministerien. Diese strenge Jury war nicht leicht zu überzeugen.

Neben dem familienpolitischen Thema hatten die Jugendlichen fünf weitere Aufgabenstellungen zur Auswahl: „Mensch, wie gehst du mit Tieren um?“, „Wie waren die 50er Jahre wirklich?“, „Migrationshintergrund - na und?“, „Was tun gegen Aids?“ und das freie Thema „Politik brandaktuell“.

Der abgesehene Schülerwettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, möchte wichtige Themen in die Schulen hineintragen, methodische Anstöße geben und so die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer wesentlich unterstützen.


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