Stellungsnahme der Geschäftsführung

Keine Ruhe im Jülicher Krankenhaus
Von tee [22.02.2008, 20.33 Uhr]

Keine Ruhe kehrt ein in den Krankenhäusern des Malteser-Ordens in Jülich und Simmerath. Die Simmerather Gemeinde fürchtet wegen mangelnder Patientenzahlen die Schließung ihres 135-Betten-Hauses und damit den drohenden Arbeitsplatzverlust für 300 Mitarbeiter. In Jülich ist die Rede von 12,4 Millionen Euro „Verbindlichkeiten“, wie aus dem Jahresbericht hervorgehen soll.

In einer Stellungnahme hebt Wolfgang Brauers, Geschäftsführer des Malteser-Krankenhauses St. Elisabeth In Jülich hervor: In den letzen beiden Jahren haben die Malteser aus Eigenmitteln mehr als 1,7 Millionen Euro in Gebäude und Ausstattung der Malteser Krankenhäuser in Jülich und Simmerath investiert. Die Fallzahlen stiegen in Jülich seit dem 2. Halbjahr 2007 und vier Vollzeitstellen seien geschaffen worden. Dagegen seien sie in Simmerath rückläufig. Sechs Vollzeitstellen seien abgebaut worden.

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„Das Leistungsspektrum an beiden Standorten wurde weiterentwickelt, zum Beispiel mit der Neuausrichtung des Magen-Darmzentrums und dem Ausbau der Kardiologie und Pneumologie in Jülich beziehungsweise. mit der Kooperation mit dem Medzinischen Zentrum Kreis Aachen und dem neuen Fusszentrum in Simmerath“, besagt die Stellungnahme.

Außerdem betont Brauers, dass die Kooperationen mit den niedergelassenen Ärzten und anderen Partnern an beiden Standorten bereits erfolgreich initiiert werden konnte "und wir hoffen sehr darauf, sie weiter ausbauen zu können“.

Die Entscheidung in Simmerath wird in der Ratssitzung am 11. März fallen. Dann wollen die politischen Vertreter die Landesregierung in die Pflicht nehmen.


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