Blackout-Theater gastiert mit Komödie
„Drei Mal Leben“ im Jülicher KuBa
Von Redaktion [19.02.2008, 09.24 Uhr]
Mit der Komödie von Yasmina Reza „Drei Mal Leben“ gastiert das Blackout-Theater am Samstag, 23. Februar, im Jülicher Kulturbahnhof. Das „Vier-Personen-Stück“ der französischen Autorin Yasmina Reza besticht vor allem durch seine Balance „zwischen Banalität und Ernst und unterhält durch pointierte Dialoge voll bösen Witzes“ – so will es Wikipedia.
Wer zu früh kommt, den… könnte es frei nach Gorbatschow heißen, denn einen Tag zu früh kommt das Ehepaar Finidori alias Hubert und Ines zu Besuch zu Henri und Sonja. Konfliktpotential pur, denn es geht um die Frage, ob der Hausherr Henri seine Karriere durch seinen Gast Hubert - beide Männer sind Astrophysiker – protegieren lässt. Der sechsjährige Sohn Arnaud quengelt wie ein Weltmeister und wird zum unsichtbaren Störenfried des Abends. Zusätzlichen Zündstoff gibt es, als Henri erfährt, dass ein Team mexikanischer Astrophysiker seinen Forschungen vermutlich zuvorgekommen ist. Ist das sein „wissenschaftlicher Tod“? Erholt er sich von diesem Tiefschlag? Kann seine Frau ihn womöglich – mit entsprechendem Körpereinsatz – retten?
Welchen Verlauf dieser höllische Abend nehmen könnte, das zeigt Yasmina Reza in drei Versionen mit unterschiedlichen Bündnissen, Annäherungsversuchen und Alkoholpegeln. Und so schießen der Zweifler Henri, der Aufreißer Hubert, die selbstbewusste Sonja und die derangierte Ines ihre Giftpfeile ab.
Höchsten Unterhaltungswert für den Zuschauer versprechen die Akteure am Samstag, 23. Februar, ab 20 Uhr Übrigens: Die erste Produktion des Stückes unter Luc Bondy mit der legendären Besetzung Susanne Lothar, Ulrich Mühe, Andrea Clausen und Sven-Eric Bechtolf hatte so großen Erfolg, dass die Inszenierung zum Theatertreffen im Mai 2001 nach Berlin eingeladen wurde.
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