Brückenkopf-Park hat die richtige „Erde“

Künstler nahmen in Jülich KunstFELDER in „Besitz“
Von Redaktion [14.02.2008, 20.40 Uhr]

Die Kunstfeld-Künstler trafen sich mit den Gastgebern der Park-Gmbh und Organisatoren im Brückenkopf-Park Jülich.

Die Kunstfeld-Künstler trafen sich mit den Gastgebern der Park-Gmbh und Organisatoren im Brückenkopf-Park Jülich.

Die Planungen für acht von 18 Skulpturen im Rahmen der indeland Aktion KunstFELDER werden konkreter. Acht Künstler trafen sich im Brückenkopf-Park Jülich um vor Ort einen Platz für ihr Kunstobjekt zum Thema Erde auszusuchen. In den kommenden Wochen werden auch die genauen Orte am Blaustein-See in Eschweiler, im Römerpark in Aldenhoven, und auf der Goltstein-Kuppe in Inden von weiteren Künstlern ausgesucht. Insgesamt beteiligen sich 14 Künstler an diesem Kunstfestival, das im Rahmen des Präsentationsprogramms zur EuRegionale 2008 veranstaltet wird und ab Juli im indeland zu entdecken ist.

Gemeinsames Thema der Kunstaktion sind die vier Elemente. Für Jülich wurde das Element Erde ausgewählt, passend zur fruchtbaren Börde. Die acht ausgewählten Skulpturen bilden eine Gedankenkette von der Entstehung bis zur Vergänglichkeit, der Erneuerung und des Wandels des Lebens. Darunter ist beispielsweise eine Arbeit von Bertold Abel, "Die Erde von weit draußen gesehen", die die Ausbeutung der Erde thematisiert. Die Erde wird durch eine aufgeschnittene Bronzekugel symbolisiert. Die Kunstwerke von Heinz Bergrath ("Menschenpaar"), Marti Faber ("Erdmenschen") und Uta Göbel-Groß ("Lebensphasen") beschäftigen sich mit dem menschlichen Leben auf der Erde. Karl-Heinz Laufs widmet sich besonders dem Thema "Umsiedlung", seiner architektonischen Häuserplastik wird das Herz herausgerissen.

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Martin Marquardt zeigt in seiner Segelpflugmobilharfe die angenehmen Seiten des Wandels. Kirsten Müller-Lehnen gibt mit ihrer Skulptur "Nadelbaum" dafür gleich die entsprechende Vegetationsumbildung vor. Anita Werner's "Störfall -- ein Stück vom Himmel mit der Frage, ist ein Betonklotz, der durch die Kraft der Witterung in Jahren seine Form verlieren und von Vegetation überwuchert wird. Sie stellt die Frage, ob somit die Natur letztendlich stärker als der Mensch ist.

Wichtiger Bestandteil der Kunstaktion ist auch die Zusammenarbeit mit Schülern. Das Gymnasiums Haus Overbach in Jülich - für die künstlerische Betreuung gibt es bereits zwei Kandidaten in der engeren Auswahl - hat bereits erste Ideen unter Anleitung zusammen mit dem Kunstlehrer Michael Görtz gesammelt. Eines der Gewächshäuser im Kräutergarten im Brückenkopf-Park soll mit den Arbeiten der Jugendlichen bestückt werden. Das Projekt KunstFELDER im indeland wurde ins Leben gerufen, um Künstler aktiv an der Umgestaltung und Aufwertung des indelandes zu beteiligen. Sie werden im Rahmen der EuRegionale 2008 und mit Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen in den vier indeland Gemeinden / Städten eingerichtet.

Weitere Infos: CULTour Euregio, Kerstin Peters, Tel. +49 (0)2406-809336,
info@cultour-euregio.net; www.cultour-euregio.net,
dreieck.triangle.driehoek, Förderverein kulturschaffender Frauen in der
Euregio Maas-Rhein e.V., www.dreieck-ev.de


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