15.000 Ambulante Operationen des Grauen Stars

Im Jülicher Malteser-Krankenhaus weitet sich der Blick
Von Redaktion [17.02.2008, 09.23 Uhr]

Ungefähr ab dem 60. Lebensjahr kann es passieren, dass sich der Blick zunehmend eintrübt, so als ob immer dichter werdenden Nebelschwaben sich vor die Augen legten. Man bezeichnet dies dann als Grauen Star (medizinisch: Katarakt). Hierfür ist eine altersbedingte Veränderung der Linse verantwortlich. In der Linse bilden sich Eintrübungen, die den Blick verschleiern. Der Graue Star ist also eine echte Alterserscheinung, von der fast jeder früher oder später betroffen sein wird.

In einem meist ambulant durchgeführten, nur wenige Minuten dauernden Eingriff, entfernt der Augenarzt die alte Linse und ersetzt sie durch eine neue Kunststofflinse. In der Regel wird zunächst nur ein Auge so behandelt, einige Wochen später kann dann das zweite folgen. Eine Star-Operation ist heutzutage Routine und gehört weltweit zu den häufigsten Eingriffen überhaupt.

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So operierte Drs. Clasen (Augenarztzentrum Jülich) im Malteser Krankenhaus St. Elisabeth bereits 15.000 ambulante Patienten am Grauen Star. Die Einführung ambulanter Linsenchirurgie durch das Augenzentrum im Raum Jülich war in den ersten Jahren sicherlich Pionierarbeit. Heute gelten die damals gesetzten und über Jahre weiterentwickelten Standards in der Augenchirurgie als Routine – nicht zuletzt auch wegen der gebotenen hohen Qualität.

Für den Erfolg der Operation ist eine intensive Diagnosestellung und Vorbereitung besonders wichtig. Durch detaillierte Voruntersuchungen und intensive Beratung mit Aufklärung werden die Patienten optimal auf den bevorstehenden Eingriff vorbereitet. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Malteser Krankenhaus und dem Augenzentrum Jülich von Beginn der Erkrankung über die Operationsdurchführung bis zum Abschluss der Nachsorge bringt den Patienten erhöhte Sicherheit.


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