Trekking-Reise via Dia-Schau

Von Jülich ins "Reich der Annapurnas"
Von Redaktion [06.02.2008, 21.19 Uhr]

Die Schönheiten Nepals und seiner Menschen bringt Andrées de Ruiter Menschen in Jülich näher

Die Schönheiten Nepals und seiner Menschen bringt Andrées de Ruiter Menschen in Jülich näher

Seine Gäste nimmt Andrées de Ruiter am Samstag, 16. Februar, mit in das "Reich der Annapurnas". Mit seiner Dia-Panorama-Schau startet er im Jülicher Kulturbahnhof zum Dach der Welt. In Nepal führt de Ruiter nicht nur durch die bizarren Landschaften, sondern bringt ab 20 Uhr seiner Reisegesellschaft auch die Menschen näher.

Das Dach der Welt reicht bis nach Nepal. Das schmale Land zwischen den Landmassen von Indien und China hat schneebedeckte Bergriesen von über 8000 Meter. Aus den Bergmassiven gleiten 2000 Meter lange Gletscher in glasklare Bergseen und 100 Meter hohe Wasserfälle stürzen über schrundige Felswände. Von diesen gewaltigen Naturschönheiten erzählt Andrées de Ruiter in seiner Dia -Panoramaschau "Nepal - Im Reich der Annapurnas".

Er erzählt im wahrsten Sinne des Wortes, denn in diesem schönen Trekkinggebiet von Nepal hat er nicht vergessen, auch eine Begegnung mit den dort leben den Menschen zu suchen. Dabei brachte er Original-Tonaufnahmen mit und ergreifenden Portraits von Hirten, Bauersfrauen und den fröhlichen, neugierigen Kindern.

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"Von ihren Gesichtern kann ich nie genug bekommen", bekennt Andrées de Ruiter. Tatsächlich spiegelt sich denn auch in den Augen der Einwohner das intensive Leben in der gewaltigen und oftmals kargen Bergwelt. Erstaunt nimmt der Zuschauer auch zur Kenntnis, dass diese Bergvölker eine Lebensweise haben, die in ihrer Einfachheit und Effektivität seit Jahrhunderten erprobt und von unseren Lebensumständen grundverschieden ist. Beim Aufspüren dieses Alltags in der Bergwelt fand de Ruiter Bilder von lebendiger Intensität.

Der Trekking-Spezialist führt die Besucher seiner Multivisionsschau nach einer Busfahrt bis zum Ende der befahrbaren Pisten bei Khudi über die erste große Hängebrücke. Über Pisang im oberen Marsyangi-Tal wird Braga erreicht, wo eines der schönsten buddhistischen Klöster von Nepal steht. Über das letzte, große Dorf im Manang-Tal wird ein Abstecher zum Tilichosee gemacht, der auf 5000 Meter Höhe liegt und als höchstgelegener, großer See der Welt gilt.

Während des ganzen Aufstiegs bieten sich immer wieder sensationelle Ausblicke auf das Annapurna-Gebiet. Einer der Hauptkaravanenrouten des Handels zwischen Tibet und Indien wird nach Überqueren des 5415 Meter hohen Thorong La-Passes im Tal des Flusses Kali Gandaki erreicht. Im oberen Teil dieses Tales öffnet sich der Blick auf die markantesten Gipfel der Route, von denen Bergsteiger mit leuchtenden Augen erzählen: Der Nilgiri, der Dhaulagiri und der Tukuche Peak.

Einen wunderbaren Ausblick auf diese Bergriesen gewährt auch der berühmte Aussichtshügel Poon Hill auf 3100 Meter Höhe. Schließlich wird auch noch im kesselförmigen "Amphitheater" Annapurna Sanctuary das Annapurna Base Camp erreicht. Auf diesem Trekking stellt de Ruiter auch immer wieder kleine Dörfer in versteckten, vom Bergtourismus übersehenen Seitentälern vor. Und er vergißt nicht die Schönheiten am Wegesrand im Bild festzuhalten: Gebetsmühlenmauern, kleine Seen wie glänzendblaue Edelsteine, Wasserspeier einer heiligen Quelle und sogar Rhododendronwälder mit haushohen Bäumen.
Eine Dia-Panoramaschau voller Überraschungen.

Kartenvorverkauf: Buchhandlung Fischer, Kölnstraße 9, und unter www.kuba-juelich.de


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