Aus dem Polizeibericht

Jülich: Rübentrecker waren schnell unterwegs
Von Redaktion [30.01.2008, 09.00 Uhr]

Vor allem auf die Geschwindigkeitsübertretungen bei Rübentransporteuren wird die Polizei im Jülicher Land in der Kampagne 2008 mehr Augenmerk legen. Das ist das Ergebnis aus den Erfahrungen diesen Jahres: Über 200 Fahrer waren zu schnell zur Zuckerfabrik unterwegs.

Während der letzten Rübenkampagne verzeichnete die Polizei mehrere Verkehrsunfälle im direkten Zusammenhang mit der Rübenanfahrt. Vom 17. September bis Mitte Januar lieferten die Landwirte ihre geernteten Rüben im Kreis Düren zur Zuckerfabrik in Jülich.

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Während dieser Zeit wurden die Transportmittel durch der Polizei verstärkt kontrolliert. Dabei stellten die Beamten drei Ordnungswidrigkeiten wegen Überladung, in drei Fällen erhebliche Mängel an den Fahrzeugen und in ebenfalls drei Fällen Verstöße gegen die Ladungssicherung fest. Geschwindigkeitsüberwachungen ergaben eine Bilanz von 64 Anzeigen und 170 Verwarnungsgeldern wegen zu schnellen Fahrens.

Unerfreulicher Weise ereigneten sich auch fünf Verkehrsunfälle während der Anfahrt zum Verarbeitungsort in Jülich. Bei diesen Unfällen waren eine schwer- und zwei leicht verletzte Personen zu verzeichnen. Gerade wegen der hohen Anzahl an Geschwindigkeitsverstößen im Rahmen dieser Kampagne wird die Polizei im nächsten Jahr darauf ein besonderes Augenmerk legen.


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