Miteinander der Generationen

Startschuss für „Prädikat familienfreundlich 2008“
Von tee [20.01.2008, 10.45 Uhr]

Startschuss zum "Prädikat familienfreundlich" mit Susanne Oppermann (SPD), Ulrike Becker (JÜL), Katarina Esser (Amt für Sozialplanung), Bürgermeister Heinrich Stommel und Peter Schmitz (CDU).

Startschuss zum "Prädikat familienfreundlich" mit Susanne Oppermann (SPD), Ulrike Becker (JÜL), Katarina Esser (Amt für Sozialplanung), Bürgermeister Heinrich Stommel und Peter Schmitz (CDU).

„Wir bemühen uns, unsere Finanzsituation im Griff zu behalten und sie nicht nachfolgenden Generationen zu hinterlassen.“ Mit diesen Worten läutete Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel den Wettbewerb „Generationen gestalten Gemeinsamkeit“ ein. Die besten Beiträge erhalten das „Prädikat familienfreundlich!“ Es ist das zweite Mal, dass die Stadt Jülich diese Auszeichnung auslobt.

Gesucht werden Firmen, Vereine, Initiativen oder Einzelpersonen, die sich in besonderer Weise für das Miteinander der Generationen einsetzen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Etwa durch die Unterstützung von Familien in der Pflege ihrer Angehörigen durch Unternehmen, Hilfen für Jugendlichen beim Berufseinstieg durch Initiative oder auch generationsübergreifende Nachbarschaftshilfen, sowie Jülicher, die sich für die Bildung von Kindern als Lesepaten einsetzen…

Dabei müssen es nicht immer die auffälligen, medienträchtigen Aktionen sein, die durch die fünfköpfige Jury – je ein Vertreter der politischen Frationen im Jülicher Stadtrat – ausgewählt werden. An die Öffentlichkeit soll auch, „was im Verborgenen blüht“. Ziel ist es, den Brückenschlag zwischen den Generationen in den Vordergrund zu stellen und zur Nachahmung anzuregen. Denn, so wird die Frage aufgeworfen: „Was ist eine Stadt ohne Junge und Alte, die sich unterstützen, voneinander lernen und gemeinsam den Alltag gestalten?“

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Eingesendet werden können die Wettbewerbsbeiträge bis 15. März. Sie sollten mit einem kurzen Text beschrieben und mit Bildern auf maximal zwei DIN A4-Seiten illustriert sein. Willkommen sich auch auch Ton- und Filmdokumente. Sie können entweder persönlich im Nebengebäude des Neuen Rathauses in der Kartäuser Straße, Zimmer 152 abgegeben werden oder gehen per Post an die
Stadt Jülich - Der Bürgermeister -, Amt für Kinder, Jugend und Sozialplanung, Große Rurstr. 17, 52428 Jülich.

Wie Katarina Esser, Leiterin des Amtes für Sozialplanung und Koordinatin des Projektes, erfreut erklärte, ist damit die Stadt Jülich dem Land Nordrhein-Westfalen „im Zeitgeist vorausgeeilt“. Jüngst hat die Landesregierung nämlich das Jahr unter das Motto „Miteinander Jung & Alt“ gestellt. Außerdem gab es bereits die Anfrage, die Jülicher Teilnehmer einem Bundeswettbewerb zum Thema zu melden. Doppelte Chancen also: Wer in Jülich nicht punkten kann, kann trotzdem über die Stadtgrenzen hinaus Würdigung finden.

Diese ist ohnehin allen Wettbewerbsteilnehmern gewiss. Die ersten drei Ausgewählten erhalten Geldpreise von 200, 100 und 50 Euro, und die besten sechs Bewerbungen darüber hinaus eine Urkunde. Zur Preisverleihung werden aber alle Teilnehmer zu einer Feierstunde eingeladen und ihre Projekte werden zusätzlich auf einer Internet-Plattform vorgestellt und sind so für Jedermann einsichtig.

Fragen zum Wettbewerb beantwortet Katarina Esser unter Telefon: 02461-63-236.


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