Hallam Foe – this is my story

Skurile Liebeserklärungen im KuBa-Kino
Von Redaktion [29.11.2007, 12.28 Uhr]

Über den Dächern von Edinburgh kommt die Liebe zu Hallam Foe

Über den Dächern von Edinburgh kommt die Liebe zu Hallam Foe

Recht schrill treibt es das KuBa-Kino am Montag, 3. Dezember: Ein Mann mit Vorliebe für Mutters Kleid, Dachsmützen und der Neigung zum Voyeurismus bieten die Grundlage für den Film „Hallam Foe – this is my story“. Und über allem schwebt die Liebe…

Filmfreunde können die verträumt skurrile Liebesgeschichte über Seh(n)süchte für den Teenager ab 20 Uhr ansehen. Sie begleiten Hallam in die Stadt Edinburgh, wo er hinter einer Turmuhr wohnt, aber seinen Beobachtungsposten in einem Baumhaus bezieht. Von dort aus schleicht er sich in das Leben anderer, beobachtet ihren Alltag, sieht ihre kleinen Geheimnisse und großen Sehnsüchte - und kennt sie so oft besser als sie sich selbst.

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Dabei bleibt er stets passiver Zuschauer - das eigene Leben zieht regelrecht an ihm vorbei. Erst als er über den Dächern von Edinburgh die Liebe entdeckt, beginnt er das Leben mit anderen Augen zu betrachten - und lernt, auch sein eigenes in die Hand zu nehmen.

Cool, hip, humorvoll und berührend mit einem chartverdächtigen Britpop-Soundtrack kommt der Film von David Mackenzie daher, indem er nach seinen abgründigen Dramen „Young Adam“ und „Stellas Versuchung“ zeigt, dass er durchaus auch komödiantisches Talent besitzt. Die Tragikomödie „Hallam Foe“ war auf den Berliner Filmfestspielen 2007 im Wettbewerb zu sehen.


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