Zweimal „Ein fliehendes Pferd“

Jülich: Kino für Pferdefreunde und Liebhaber
Von Redaktion [15.11.2007, 08.07 Uhr]

Vier sind zwei zuviel?

Vier sind zwei zuviel?

Gleich zweimal am können sich Kinofreunde im Jülicher Kulturbahnhof auf die Jagd begeben. „Ein fliehendes Pferd“ wird mit der Créme de la Crème des deutschen Schauspieler-Angebots eingefangen: Ulrich Tukur, Katja Riemann, Ulrich Noethen, Petra Schmidt-Schaller flimmern am Montag, 19., und Dienstag, 20. November, jeweils ab 20 Uhr über die Leinwand.

Vier Menschen – ein Drama: Ihre Beziehung. Gelebt wird sie mehr oder weniger von Studienrat Helmut Halm (Ulrich Noethen) und seiner Frau Sabine (Katja Riemann). Diese verbringen ihre Sommerferien traditionell am Bodensee. Unverhofft treffen sie in einem Strandbad auf Helmuts verschollenem Jugendfreund, Klaus Buch (Ulrich Tukur). Der lebenslustige Klaus in Begleitung seiner blutjungen Freundin Helene (Petra Schmidt-Schaller). Von da an treten die vier als Quartett auf – sehr unterschiedlich ist die Freude der Einzelnen auf diese Situation.

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Was folgt, sind ein turbulente Ferientage, prall gefüllt mit leidenschaftlichen Gesprächen über das, was das Leben ausmacht. Situationen, die ebenso in vehementen Abneigungsbekundungen wie in erotischen Gelegenheitsentgleisungen enden können. Längst verkrustete Emotionen kommen wieder in Fluss, neue Perspektiven tauchen am Schicksalshorizont auf.

Rainer Kaufmann ("Die Apothekerin") hat für seine Verfilmung von Martin Walsers gleichnamiger Bestseller-Novelle "Ein fliehendes Pferd" (1978) mit Ulrich Noethen ("Der Untergang"), Katja Riemann ("Rosenstraße") und Ulrich Tukur ("Das Leben der Anderen") nicht nur einige der besten deutschen Schauspieler versammelt, sondern stellt mit Petra Schmidt-Schaller auch noch ein aufregendes Newcomer-Talent vor.


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