Präsentation in der Schlosskapelle

Lions Club Juliacum präsentiert ersten Jülicher Adventkalender
Von Britta Sylvester [09.10.2007, 13.25 Uhr]

Das Ensemble: Mathias Bär (Blockflöte), Johanna Hoppstock und Isabel Rathmann (Violine), Thomas Bär (Cello), Angela Bähr (Cembalo)

Das Ensemble: Mathias Bär (Blockflöte), Johanna Hoppstock und Isabel Rathmann (Violine), Thomas Bär (Cello), Angela Bähr (Cembalo)

Es weihnachtet sehr – nicht nur in den Kaufhäusern flüstern Spekulatius und Dominosteine schon länger vom Christfest, auch der Lions Club Jülich Juliacum steckt mitten in weihnachtlichen Vorbereitungen. Viel Fleiß und sicherlich auch mancherlei Überzeugungsarbeit verstecken sich hinter den 24 Türchen des ersten Jülicher Lions-Adventskalenders. Nachdem ausreichend Sponsoren gefunden, ein schönes Motiv gewählt und das Ganze schließlich auch noch gedruckt worden ist, präsentierten die Jülicher Löwen ihr neuestes Projekt in der Schlosskapelle geladenen Gästen, an erster Stelle den zahlreichen Sponsoren.

Das Konterfei des Kalenders ziert ein echter Jülicher. In festlichem Glanz mit leuchtend weißem Schneehäubchen erstrahlt der Hexenturm von der vorderen Seite, in Szene gesetzt von Fotograf Dieter Benner.

Mit dem festlichen Präsent tun seine Käufer nicht nur sich selbst etwas Gutes, denn immerhin verbergen sich Gewinne im Gesamtwert von rund 8000 Euro hinter den Papptürchen, sondern auch bedürftigen Kindern. Mit dem Erlös dieser so genannten Activity möchte der Lions-Club unter anderem Kinderfreizeiten und den gemeinnützigen Verein Kleine Hände unterstützen. Um die Spendenbereitschaft umgehend anzukurbeln, bot Lionsbruder Carl Baciocco seinen Gästen die Möglichkeit der Vorbestellung direkt im Anschluss an die feierliche Präsentation.

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Carl Bacciocco präsentiert den ersten Jülicher Adventskalender.

Carl Bacciocco präsentiert den ersten Jülicher Adventskalender.

Bis 27.November können die Kalender in der Schwanen-Apotheke und im Herrenmodegeschäft Vogels gekauft oder vorbestellt werden. Wer zu spät kommt, den bestraft allerdings auch hier das Leben, die Auflage ist auf 3000 Stück limitiert. Ab Ende November werden die Gewinnzahlen bereits ausgelost. Entsprechend der Anzahl der Tagesgewinne werden die vierstelligen Gewinnzahlen gezogen. Jeder Kalender trägt oben links eine solche Nummer. Gewinner dürfen gegen Vorlage dieser Zahl, im Original versteht sich, ihr Präsent bei Herrenausstatter Vogels abholen, das allerdings muss bis zum 31. Januar geschehen sein.

Das Besondere des Adventskalenders ist nicht nur der gute Zweck, der verfolgt wird, sondern auch die Tatsache, dass jeder Kalender gleich mehrfach gewinnen kann – zumindest theoretisch, wie hoch die tatsächliche Gewinnwahrscheinlichkeit ist, wollte auch nach dem offiziellen Teil niemand so genau festlegen. Eines aber stellten die Gäste übereinstimmend fest: „Die Wahrscheinlichkeit ist auf jeden Fall höher als beim Lotto oder jeder anderen Lotterie.“

Dass ein solches Projekt bei seinem ersten großen Auftritt einen würdigen Rahmen verdient hat, fand offenbar nicht nur Baciocco sondern auch Musikschulleiter Gerold Krings. Mit sicherer Hand und langem Atem untermalten Musikschüler und Lehrer die Erläuterungen und kurzen Reden der Lions-Brüder. Stücke wie Summertime, gespielt von vier verschiedenen Saxophonen, three american songs, gekonnt auf zwei Geigen gespielt, und ein vielstimmiges Allegro für Blockflöte, Geige, Cembalo und Cello fanden zurecht anhaltenden Beifall und eine andächtige Zuhörerschaft.

Die Gewinnzahlen können auf der Seite des Lions Clubs Jülich Juliacum, www.juliacum.com eingesehen werden. Die Tageszeitung und Wochenblättern veröffentlichen sie ebenso - und sind natürlich auch täglich auf Das Jülicht.de nachzulesen.


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