PPP Schulen im Kreis Düren GmbH

9,1 Millionen Euro werden am Berufskolleg Jülich verbaut
Von Redaktion [19.09.2007, 07.59 Uhr]

Gemeinsam mit seinem privaten Partner, der „PPP Schulen im Kreis Düren GmbH“, begannen jetzt die Arbeiten zur Erweiterung des Berufskollegs Jülich.

Gemeinsam mit seinem privaten Partner, der „PPP Schulen im Kreis Düren GmbH“, begannen jetzt die Arbeiten zur Erweiterung des Berufskollegs Jülich.

9,1 Millionen Euro investiert die „PPP Schulen im Kreis Düren GmbH“ in den nächsten anderthalb Jahren in das kreiseigene Berufskolleg Jülich. Zunächst fließen 4,8 Millionen Euro in den Erweiterungsbau der Schule. Mit den sechs neuen Klassenräumen werden die bisherigen Platzprobleme überwunden. Ende März 2008 soll der Anbau bezugsfertig sein. Anschließend beginnt die Sanierung und Brandschutzoptimierung des aus den frü-hen 60er Jahren stammenden Altbaus, der wöchentlich von bis zu 1800 Berufsschülern genutzt wird. 4,3 Millionen Euro wird die „PPP Schulen im Kreis Düren GmbH“, eine Tochter der Hermann-Kirchner-Projektgesellschaft aus Bad Herfeld, dafür ausgeben. Ein Jahr haben die Planer für diese Arbeiten veranschlagt, die während des laufenden Schulbe-triebs stattfinden. Somit wird das Berufskolleg Jülich im März 2009 in neuem Glanz er-
strahlen.

Das Foto, das den ersten Spatenstich für die Nachwelt festhält, hat Breitbandformat. Aus gutem Grund: Die Optimierung des Kollegs erfolgt im Rahmen eines so genannten PPP-Modells, einer Public-Private-Partnership. Dabei arbeiten der Kreis Düren und das privat-wirtschaftliche Unternehmen Hand in Hand. Die „PPP Schulen im Kreis Düren GmbH“ plant, finanziert und baut das Schulgebäude und unterhält es während der nächsten 25 Jahre. Dafür stellt die Gesellschaft dem Kreis nach und nach eine Pauschale in Rechnung, über die sie ihren Aufwand refinanziert. Das lohnt sich für beide Seiten.

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Die Vorteile für den Kreis Düren: Er kann derzeit mehrere Schulen gleichzeitig renovieren und erweitern und spart unter dem Strich noch Geld. Am Zustandekommen dieses kom-plexen PPP-Modells waren in der Vergangenheit unter der Federführung von Kreis-Dezernent Peter Kaptain viele Menschen beteiligt, unter anderem Vertreter der Kreistagsfraktionen. Gemeinsam gelang es, das Neuland namens PPP zu erschließen und zwar einmütig. „Hier wird in die Bildung junger Menschen investiert. Damit leisten wir über die Parteigrenzen hinweg einen wichtigen Beitrag, um die Zukunftsfähigkeit des Kreises Düren zu sichern“, stellte Landrat Wolfgang Spelthahn vor dem Griff zum Spaten fest.

Wie vor wenigen Wochen, als die Partner zum offiziellen Erweiterungsbeginn der Erich-Kästner-Schule ins Schulzentrum Athenée Royal eingeladen hatten, erläuterte Dr. Jürgen Siegel, Geschäftsführer des privaten Partners, den Vorteil des PPP-Modells: „Weil wir die Gebäude in den nächsten 25 Jahren unterhalten, achten wir auf ordentliche Bauqualität.“ Das hat Folgen: Die Aufenthaltsqualität für Schüler und Lehrer werde in den nächsten anderthalb Jahren jedenfalls spürbar zunehmen. Kein Wunder, dass Schulleiter Wolfhard Horn von einem „Tag der Freude“ sprach.

Freuen sollen sich auch mittelständische Unternehmen aus der Region, die sich am Bau-projekt beteiligen können, da der private Partner des Kreises Düren nicht alles allein leisten kann. Das dritte Projekt, das im Rahmen des PPP-Modells in Angriff genommen wird, ist die Stephanusschule in Selgersdorf.


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