Vorstand empfing Humboldt-Stipendiaten

Forschungszentrum auf der Wunschliste ganz vorn
Von Redaktion [10.09.2007, 08.20 Uhr]

Die Stipendiaten der Alexander-von-Humboldt-Stiftung mit ihren Gastgebern und Betreuern vor dem Seecasino. Unten rechts Prof. Achim Bachem, 2.v.re. Dr. Thomas Hesse Foto: Forschungszentrum Jülich

Die Stipendiaten der Alexander-von-Humboldt-Stiftung mit ihren Gastgebern und Betreuern vor dem Seecasino. Unten rechts Prof. Achim Bachem, 2.v.re. Dr. Thomas Hesse Foto: Forschungszentrum Jülich

Vierzehn Stipendiaten der Alexander-von-Humboldt-Stiftung arbeiten derzeit im Forschungszentrum Jülich. Der Vorstand traf sich bei einem Abendessen mit dem ausländischen Gästen und deren Betreuern zu einem Gedankenaustausch.

Prof. Achim Bachem begrüßte die ausländischen Gäste im Seecasino des Forschungszentrums. „Die Humboldt-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Netzwerk zwischen Wissenschaftlern in Grundlagen- und angewandeter Forschung über Fach- und Ländergrenzen hinweg zu knüpfen“, erläuterte er. „In diesem Sinne begrüße ich Sie zu einem Gedankenaustausch zwischen unseren ausländischen Gästen und ihren Betreuern.“

Die Alexander von Humboldt-Stiftung als gemeinnützige Stiftung zur Förderung der internationalen Forschungskooperation ermöglicht jährlich bis zu 600 hoch qualifizierten ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern langfristige Forschungsaufenthalte in Deutschland. Die Stipendiaten können sich aussuchen, wo sie arbeiten möchten.

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Auf ihrer Wunschliste steht das Forschungszentrum Jülich unter den nichtuniversitären Einrichtungen an erster Stelle. In den letzten zehn Jahren waren insgesamt 26 Stipendiaten in Jülich. Der Schwerpunkt lag dabei im Bereich der Physik. Aus den USA kamen allein 18 Preisträger.

Die neuen Förderprogramme erläuterte in einem kurzen Vortrag Dr. Thomas Hesse, Leiter der Auswahlabteilung der Alexander von Humboldt-Stiftung. Als Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler bringen die Stipendiaten neue Perspektiven, Forschungsansätze und -methoden, Arbeitstechniken und Technologien nach Deutschland. Und von allem nehmen sie Neues in ihre Heimatländer Brasilien, China, Indien, Israel, Japan, Korea, Polen und Usbekistan mit.

Zwei der eingeladenen Stipendiaten, Dr. Karolina Caban aus Polen und Dr. Peigang Li aus China, berichten in Kurzvorträgen über ihre Arbeit in Jülich. Zwischen den ausländischen Gästen und ihren Betreuern entwickelten sich beim Abendessen lebhafte Gespräche.


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