Jülicher Friedhof: Mehr Ruhe, weniger Müll
Von tee [08.09.2007, 08.59 Uhr]

Viel Müll entsteht auf dem Friedhof auf der Merscher Höhe in Jülich. 1500 Stunden wenden die Mitarbeiter des Bauhofes auf, die umgerechnet mit 57.900 Euro Personalkosten im Stadtsäckel zu Buche schlagen. Die Stadtverwaltung möchte hier wirtschaftlicher agieren und plant die Anschaffung eines Müllpressfahrzeuges für 94.500 Euro. Die Mittel stünden im Vermögenshaushalt zur Verfügung. In dreieinhalb Jahren würde sich die Anschaffung amortisieren. Mit einem Versuchsfahrzeug wurde dies getestet.

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Positiv vermerkt wurde, dass dadurch außerdem weniger Lärm entstehen würde und eine bessere Passierbarkeit zusätzlich zur personellen Entlastung erwirkt würde. Allerdings kommen zu diesem Posten 24.000 Euro Baukosten für die Befestigung der Abfallplätze hinzu.

Kritisch merkte hierzu Jan Schayen (CDU) an, dass durch ein intelligentes Abfallkonzept am Friedhof nach einem Vorbild von Großfriedhöfen wie in Aachen die Anschaffung eines Spezialfahrzeuges eingespart werden könne. Dadurch würde eine längere Lagerung der Grünabfälle möglich, die in einer arbeitsärmeren Zeit abgearbeitet werden könne.


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