Herr Bello und Full Metall Village

Zweifacher Ausnahmezustand im Jülich KuBa-Kino
Von Redaktion [31.08.2007, 09.53 Uhr]

Auf den Hund gekommen: Herr Bello.

Auf den Hund gekommen: Herr Bello.

In Ausnahmezustände des Lebens entführt das Jülicher Kino im Kulturbahnhof seine Besucher am Montag, 3. September. Den Anfang macht im Kinderfilm um 16 Uhr „Herr Bello“ , der unverhofft in das Leben des Witwers Sternheim (August Zirner) und sein zwölfjähriger Sohn Max (Manuel Steitz) fällt. Die Nachbarin Verena Lichtblau (Sophie von Kessel) vermittelte dem Apotheker-Sohn die Erfüllung seines größten Wunsches: Einen Hund. Max tauft den liebenswerten Mischling Bello. Als der Vater in seinem Laden eine Flasche mit geheimnisvollem blauem Inhalt zerbricht, trinkt der Vierbeiner davon und verwandelt sich in einen Menschen. Doch "Herr Bello" (Armin Rohde) hat noch die Manieren eines Hundes.

Das kultige Kinderbuch von Sams-Vater Paul Maar hat hier eine familientaugliche und begeisternde Unterhaltung gefunden.

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Heavy Metal Fans go Wacken

Heavy Metal Fans go Wacken

Schräge Realität begegnet Menschen im Abendfilm ab 20 Uhr: „Full Metall Village“ heißt der Streifen von Sung-Hyung Cho. Im Zentrum steht das Wacken Open Air, das sich seit Jahren zum wichtigsten Festival für Heavy-Metal-Fans entwickelt hat. Die internationale Szene trifft sich alljährlich zur ohrenbetäubenden Party - in einem winzigen schleswig-holsteinischen Dorf. Dann stehen 2000 gutbürgerliche Einwohner 40.000 ausgewachsenen Schwermetallern gegenüber. Zwei Kulturen prallen aufeinander, symbolisiert durch Kirchenchor und gotteslästerliche Combos. Aber der kleine Ort lebt auch von den Nebeneinkünften. Und manchen begeistert der Mentalitätswandel gar.

Witzige Doku über ein verschlafenes Dorf, das alljährlich zum Metal-Mekka mutiert. Die Koreanerin Sung Hyung Cho gewann mit ihren skurrilen Einsichten über den Umgang der Bewohner mit dem Massenphänomen den renommierten Max-Ophüls-Preis.


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