Stiftungsrat wählt Jülicher Wissenschaftler zum Gründungsdirektor

Jülich: Prof. Kaupp führt künftig „caesar“
Von Redaktion [17.07.2007, 11.51 Uhr]

Prof. Dr. Ulrich Benjamin Kaupp wird Gründungsdirektor von "caesar". Foto: Forschungszentrum

Prof. Dr. Ulrich Benjamin Kaupp wird Gründungsdirektor von "caesar". Foto: Forschungszentrum

Von der Rur an den Rhein wechselt Prof. Dr. Ulrich Benjamin Kaupp: Der Biophysiker am Forschungszentrum Jülich wurde zum neuen wissenschaftlichen Direktor des Bonner Center of Advanced European Studies and Research (caesar) gewählt, das mit einem Stiftungskapital von 390 Millionen Euro ausgestattet ist.

Seit 1988 leitete Prof. Kaupp als Direktor das Institut für Biologische Informationsverarbeitung 1 und lehrte als Professor an der Universität Köln. Innovationsminister Professor Andreas Pinkwart hat die Wahl des 58-jährige Biowissenschaftler begrüßt: "Mit Professor Kaupp konnte ein international renommierter Spitzenwissenschaftler gewonnen werden. Das Konzept steht, die Personalfragen sind geklärt - heute beginnt für caesar die Zukunft", sagte Pinkwart anlässlich der ersten Sitzung des neuen caesar-Stiftungsrates am Montag in Bonn.

Das Bonner Center of Advanced European Studies and Research (caesar) ist eine gemeinsame Stiftung von Bund und Land NRW mit einem Stiftungskapital von rund 390 Millionen Euro. Es ist seit 2006 wissenschaftlich an die Max-Planck-Gesellschaft angebunden. Der Stiftungsrat des Forschungszentrums hat am 16. Juli erstmalig in seiner neuen Zusammensetzung getagt. Dem 16-köpfigen Gremium unter Leitung des Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Peter Gruss, gehören für das Land Nordrhein-Westfalen der Staatssekretär im Innovationsministerium, Dr. Michael Stückradt, sowie der Fraktionsvorsitzende der CDU im NRW-Landtag, Helmut Stahl, an. Mitglieder qua Amt sind die Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn und der Rektor der Universität Bonn.

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Mit dem 2006 beschlossenen Neustart des Bonner Forschungszentrums liegt der fachliche Schwerpunkt auf der Schnittstelle zwischen Neuro- und Ingenieurwissenschaften. Caesar trägt neben den Max-Planck-Instituten, den Universitätsklinika, der universitären Medizinforschung und dem Forschungszentrum Jülich wesentlich zur europaweit führenden Stellung des Innovationslandes Nordrhein-Westfalens in den Bio- und Lebenswissenschaften bei. Durch den Neustart von caesar wird insbesondere der Schwerpunkt der Neuroforschung mit Bezügen zur Alternsforschung gestärkt.

Prof. Ulrich Benjamin Kaupp (58) studierte Chemie und Psychologie in Tübingen und Berlin, promovierte an der TU Berlin und habilitierte sich an der Universität Osnabrück in Biophysik. Seit 1988 ist Kaupp Direktor des Instituts für Biologische Informationsverarbeitung des Forschungszentrums Jülich und lehrt als Professor an den Universitäten Köln und Bonn.


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