Aus dem Polizeibericht

Jülicher Land: Unfallflüchtigen gestellt, Familienvater attackiert
Von Redaktion [26.06.2007, 05.12 Uhr]

Rüpelhaft quittierte ein 28jähriger Kradfahrer am Freitag das Entgegenkommen eines Autofahrers auf der Adolf-Fischer-Straße in Jülich. Der Jülicher bremste seinen Wagen herunter, weil beidseitig parkende Autos die Fahrbahn verengten. So hätte der Zweiradfahrer die Stelle gefahrlos passieren können. Statt dessen schlug dieser im Vorbeifahren mit ausgestreckter Hand gegen den linken Außenspiegel des Wagens. Er beschädigte den Spiegel. Außerdem verletzte der Aggressive sich an seiner Hand. Trotzdem fuhr der Kradfahrer zügig davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

Der Autofahrer seinerseit nahm die "Verfolgung" auf und konnte den Kontrahenten kurze Zeit später in einer Straße im Heckfeld antreffen. Nach kurzer Aussprache und Personalienaustausch, begab sich der 38-jährige anschließend zur Anzeige auf die Wache.

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Mit seinen Söhnen war am Samstag ein 41-jähriger Bourheimer auf der Straße „Zur Fuchskaul“ unterwegs, als ihnen ein Autofahrer entgegenkam. Die Fußgänger machten Platz: Der Vater mit dem 15jährigen Sohn an der linken, der 11-jährigen Sohn an der rechten Straßenseite. Unvermindert fuhr der 70 Jahre alter Mann aus auf den Mann und den Jugendlichen zu. Die Beiden wichen weiter zurück, dennoch wurde der Vater vom Wagen seitlich erfasst und dabei leicht verletzt wurde.

Der Autofahrer hielt zwar an, jedoch lediglich, um den verletzten Fußgänger nunmehr auch noch körperlich anzugreifen. Dieser Angriffe konnte sich der Familienvater jedoch mit einfacher körperlicher Gewalt erwehren. Der 70-jährige stieg daraufhin wieder in seinen PKW und entfernte sich von der Unfallstelle.

Die Familie erstattete Anzeige auf der Polizeiwache Jülich . Der Fahrer wurde ermittelt. Sein Führerschein sicher gestellt.


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