Recycelbarer Grundstoff
Jülicher Kolpingfamilie sammelt Kork
Von Redaktion [01.07.2007, 08.07 Uhr]
Nach einer langjährigen und erfolgreichen Sammelaktion gebrauchter Brillen etc. für Afrika, die aus Kostengründen eingestellt werden musste, startet die Kolpingsfamilie Jülich mit der Evangelischen Kirche ab sofort die Sammelaktion "Korken für Kork" in der Propsteikirche Sankt Mariä Himmelfahrt zu Jülich.
Den Wertstoff "Kork" zu sammeln und wiederzuverwerten heißt, dass Müllaufkommen zu verringern. Das Naturprodukt Kork ist ein natürlicher Hartschaum, ideal zur Wärme- und Schallisolierung für, Neubau, Sanierung, Restaurierung und Ausbau, aber ohne energieaufwendige Produktion mit FCKW. Kork-Recycling vermindert den drohenden Raubabbau an den Korkeichen. Von der Neupflanzung bis zur ersten Korkernte (abschälen der Rinde) vergehen 25 Jahre und, danach dürfen die Stämme nur noch alle 7 - 10 Jahre, abgeerntet werden.
Die Sammelmenge der letzten 15 Jahre beträgt Rund 30.000 Kubikmeter = 1.2 Millionen Korken. Trotz der beeindruckenden Zahl werden noch immer werden nur rund 10 Prozent vom gesamten Bundesaufkommen, der anfallenden Flaschenkorken einer sinnvollen, Wiederverwertung zugeführt, bedauert die Jülicher Kolpingfamilie.
Die Sammlung sollte frei von Glas, Metallbügeln, Plastikhauben sowie auch von Kronen-und Kunststoffkorken sein.
Nähere Infos über "Korken für Kork" im .Internet unter: Info www.diakonie-kork.de und auf der Sammelbox in der Propsteikirche oder im Jacques-Wein-Depot, Jülich, Berliner Straße 1.
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