Ausstellung zum 70. Geburtstag

Jülichs italienische Wurzeln in Herb Schiffers Werken
Von Redaktion [11.06.2007, 16.35 Uhr]

Stierkopffries von Herb Schiffer

Stierkopffries von Herb Schiffer

Nach erfolgreichen Ausstellungen in Italien, Brasilien, der Schweiz und den USA kehrt der Künstler in seine Geburtsstadt zurück: Herb Schiffer wünschte sich, einmal im Leben in der Jülicher Schlosskapelle auszustellen. Quasi als Geschenk zum 70. Geburtstag hat es das Museum Zitadelle möglich gemacht. Unter dem Titel "Italia e la città natale Jülich" (Italien und meine Geburtsstadt Jülich) zeigt Schiffer ab Sonntag, 17. Juni, Ausschnitte aus seinem umfangreichen Schaffen: Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafiken, Glasmalereien und Keramiken.

In den Bildern finden sich Anklänge aus italienischen Landschaften und Bauwerken neben Elementen aus seiner Heimat, verbunden durch die Formensprache der Renaissance. Eine faszinierende Kombination, denn auch seine Heimatstadt Jülich hat italienische Wurzeln.

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"Das Narrenschiff" über der Jülicher Schlosskapelle von Herb Schiffer.

"Das Narrenschiff" über der Jülicher Schlosskapelle von Herb Schiffer.

Die Jülicher Zitadelle, wurde im 16. Jahrhundert von dem Bologneser Architekten Alessandro Pasqualini im Stil der italienischen Hochrenaissance errichtet. Und so ist es nur folgerichtig, dass nach dem Deutschen Glasmalereimuseum Linnich (Maniera simbolica, 2003) und dem Leopold-Hoesch-Museum Düren (Il labirinto e l'identificazioni, 2006) nun Jülich seinen berühmten Sohn in einer Ausstellung würdigt.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 17. Juni, um 11 Uhr eröffnet. Einführende Worte wird nach der Begrüßung durch Bürgermeister Heinrich Stommel und einem Grußwort von Landrat Wolfgang Spelthahn. der Bruder des Künstlers, Reinhold Schiffer, sprechen.

Bis 2. September wird die Werkschau in der Schlosskapelle täglich von 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr zu sehen sein.


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