Besuch auf der Messe Ecotec

Minister informiert sich über Jülicher Photovoltaik
Von Redaktion [07.06.2007, 09.10 Uhr]

NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg ließ sich anhand des Modells vom "Jülicher Solardorf" erklären. Foto: Forschungszentrum

NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg ließ sich anhand des Modells vom "Jülicher Solardorf" erklären. Foto: Forschungszentrum

Zahlreiche Bürger und Bürgerinnen informierten sich außerdem an den drei Messetagen und während der "Langen Nacht der Industriekultur" über die Jülicher Forschung. Besonders freute sich Minister Uhlenberg über den breiten Ansatz der Forscher. Rund 50 Mitarbeiter des Jülicher Institutes für Energieforschung beschäftigen sich hauptsächlich mit der Photovoltaik. Sie untersuchen das komplexe Gesamtsystem von dem Material auf der atomaren Skala, über die Strukturierung der dünnen Schichten bis hin zu Schaltungskonzepte für ganze Solarmodule. Insgesamt forschen rund 500 Mitarbeiter in Jülich an neuen und verbesserten Energietechniken und machen es auf dem Gebiet zum größten öffentlichen Forschungsunternehmen in Deutschland.

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Während der "Langen Nacht der Industriekultur" kamen viele Interessierte, um sich auf dem Ausstellungsgelände der alten Zeche Zollverein auch über die neuste Forschung aus Jülich zu informieren. Foto: Forschungszentrum

Während der "Langen Nacht der Industriekultur" kamen viele Interessierte, um sich auf dem Ausstellungsgelände der alten Zeche Zollverein auch über die neuste Forschung aus Jülich zu informieren. Foto: Forschungszentrum

Im Bereich Photovoltaik konzentriert sich die Forschung auf die Silizium-Dünnschicht-Solarzelle. Die photoaktive Schicht ist dabei nur einige Mikrometer dick und beträgt damit nur ein hundertstel der bestehenden Wafer-Technik. Einerseits spart man teures Silizium, andererseits lassen sich kostengünstige Trägermaterialen wie Kunststoff- oder Metallfolien einsetzen. Zudem werden selbst großflächige Solarzellen in einem Arbeitsschritt hergestellt. Diese Kostenvorteile sollen die Photovoltaik für den Massenmarkt reif machen.


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