Prof. Achim Bachem traf chinesischen Forschungsminister

Jülicher Allianzen in Shanghai
Von Redaktion [05.06.2007, 19.08 Uhr]

Prof. LI Fengting, Tongji Universität, Leiter der Sommerschule, Dr. Günther Subklew, Prof. Achim Bachem, Prof. Yi Zhang, Dr. He Hong auf dem Gelände der Tongji Universität. Foto: Forschungszentrum

Prof. LI Fengting, Tongji Universität, Leiter der Sommerschule, Dr. Günther Subklew, Prof. Achim Bachem, Prof. Yi Zhang, Dr. He Hong auf dem Gelände der Tongji Universität. Foto: Forschungszentrum

Drei Tage besuchte im Mai eine Delegation des Forschungszentrums Jülich die Tongji-Universität Shanghai, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert und mit der die Jülicher Wissenschaftler bereits seit fünf Jahren enge Kooperationen pflegen. Gleichzeitig nutzten Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, Dr. Günter Subklew, Leiter des Yangtze-Projektes und Prof. Yi Zhang aus Jülich, sowie Dr. He Hong vom Büro Peking der Helmholtz-Gemeinschaft die Gelegenheit, weitere Wissenschaftseinrichtungen zu besuchen, unter anderem die Chinesische Akademie der Wissenschaft.

Bereits seit 2003 koordiniert das Forschungszentrum Jülich einen Forschungsverbund, um die Auswirkungen des "Drei-Schluchten-Projekts" am Yangtze auf die Umwelt zu beleuchten. Bei dem jetzigen Besuch in Shanghai bekräftigten Prof. Bachem und Prof. Wan Gang, Präsident der Tongji-Universität und seit Ende April 2007 Minister für Forschung und Technologie der VR China ihre Absicht, die enge Wissenschaftsbeziehung weiter zu intensivieren. "Wir schätzen das hohe Niveau, auf dem wir bisher mit unseren chinesischen Partnern zusammengearbeitet haben. Deswegen wollen wir diese erfolgreiche Kooperation verstärken", sagte Bachem in China.

Zugleich tauschten sich die Jülicher Wissenschaftler mit ihren chinesischen Kollegen über die gemeinschaftliche Ausbildung im Umweltbereich aus. Hierzu zählen die afrikanisch-chinesisch-deutsche Sommerschule, die im letzten Jahr zum ersten Mal in Jülich stattfand und die ihre Fortsetzung im August dieses Jahres in Shanghai erfahren wird, sowie auch gemeinsame Doktorarbeiten. Schon jetzt arbeiten vier chinesische Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des Yangtze-Projektes im Forschungszentrum Jülich.

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Gastgeschenk von Prof. Achim Bachem, Forschungszentrum Jülich für Prof. Wan Gang, Präsident der Tongji-Universität. Foto: Forschungszentrum

Gastgeschenk von Prof. Achim Bachem, Forschungszentrum Jülich für Prof. Wan Gang, Präsident der Tongji-Universität. Foto: Forschungszentrum

Aber auch mit der bedeutenden Chinesischen Akademie der Wissenschaften werden zukünftig gemeinsame Projekte angestrebt, da die Forschungsschwerpunkte denen der Jülicher in weiten Bereichen ähneln. Die Akademie der Wissenschaften ist das höchste Beratungsorgan in China für den Bereich Wissenschaft und Technologie.

Ein weiterer Partner ist die Jiao Tong Universität in Shanghai. Hier unterzeichneten Prof. Bachem und Prof. Zhang Jie, Präsident der Universität, eine Kooperationsvereinbarung über die enge wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Institutionen. Damit kooperiert Jülich mit den drei exzellentesten wissenschaftlichen Einrichtungen Chinas.


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