Familienfehde

Jülich: Entführung oder Befreiung
Von Redaktion [12.05.2005, 16.38 Uhr]

Ein 63-jähriger Mann saß am Montag, 9. Mai, gegen 13.10 Uhr in seinem Wohnmobil auf der Römerstraße. Im Wagen befand sich außerdem ein 22 Jahre alte Frau. Ihr 36-jähriger Onkel und ihre Mutter traten an das Fahrzeug heran und nötigte den 63-Jährigen mit vorgehaltener Waffe, das Fahrzeug zu verlassen. Sie Frau blieb im Wagen. Der 36-Jährige fuhr mit den beiden Frauen im Wohnmobil davon. Alle Beteiligten sind türkischer Abstammung.

Werbung

Der geschädigte 63-Jährige erstattete nach dem Geschehen Anzeige bei der Polizei. Seinen Angaben zufolge ist er nach islamischem Recht mit der 22-Jährigen verheiratet. Bei der sofortigen Fahndung fand die Polizei das Wohnmobil kurz nach 14 Uhr in der Kölnstraße verlassen auf. Die Insassen blieben verschwunden. Es stand weiterhin nicht fest, ob die 22-Jährige gegen ihren Willen durch den 36-Jährigen und ihre Mutter festgehalten wurde.

Nach intensiven Fahndungs- und Ermittlungstätigkeiten machte die Polizei gegen 18 Uhr den Aufenthaltsortes der 22 Jahre alten Frau und der Tatverdächtigen aus. Die Beteiligten wurden zur Vernehmung auf die Wache gebracht.

Die Ermittlungen dauern an.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung