80 Prozent erledigt

Jülicher Schulsupport bald als Dienstleistung?
Von tee [15.05.2007, 08.09 Uhr]

Aller guten Dinge sind drei. Diese banale Weisheit scheint bestens auf Torsten Lichtenberg, Tobias Günter und Richard Schumacher zuzutreffen. Seit geraumer Zeit schaffen die drei Männer von der Stadtverwaltung Jülich Ordnung in den Netzen der Jülicher Schulen: Schulsupport heißt das Neudeutsch. Ausgesprochen zufrieden sind die Rektoren der Grund- und weiterführenden Schulen, wie Beate Wirth, Leiterin der Schirmerschule, stellvertretend für die Kollegen im Schulausschuss bekundet. Schnell und fachkundig ist der Einsatz, sind Fehler in den Computern der Schulen innerhalb kürzester Zeit beseitigt worden. „80 Prozent der Rechner haben wir inzwischen erledigt“, erklärte Schumacher.

Ursache für die Übernahme der Computer-Pflege durch städtische Angestellte war die mangelhafte Vertragserfüllung durch ein Wirtschaftsunternehmen. Entschuldigend wurde attestiert, dass Angebot und tatsächlicher Arbeitsaufwand für das Unternehmen ein Verlustgeschäft gewesen sei.

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Bislang haben die Jülicher EDV-Spezialisten lediglich ihre Grundlagenarbeit erledigt. Als Ziel hat das Trio Lichtenberg, Günter und Schumacher etwa die Schulvernetzung im Visier, allerdings, so Richard Schumacher: „Das wir noch dauern, wegen der teuren Leitungen.“ Geplant ist außerdem die Schaffung von Standards für die Schulrechner, ein Online-System für fällige Reparaturen an den Rechnern sowie ein Service für Lehrer, die via Internet etwa Filme bestellen könnten.

Richtig begeistert ist Schumacher von seiner Arbeit und dem Geleisteten. Große Pläne hat er für die Zukunft: Wenn die Jülicher Schul-Computer vernetzt sind und störungsfrei laufen soll als Dienstleistung der Schulsupport im ganzen Nordkreis Düren angeboten werden. Damit würde sich für die Stadt eine interessante Einnahmequelle erschließen. Derzeit ist allerdings dieser Dienstzweig als Projektstelle auf zwei Jahre beschränkt.


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