Aus dem Polizeibericht

Überfälle, Unfälle und Umfälle im Jülicher Land
Von Redaktion [10.05.2007, 12.59 Uhr]

Zur Anzeige kam ein 17-jähriger Schüler auf die Polizeiwache nach Jülich. Er gab laut Polizeibericht an, von einem Duo überfallen worden zu sein. Mit seinem Rad war der Jugendliche bei Bourheim am Sonntagnachmittag unterwegs, als er gegen 17.30 in Höhe des Sportplatzes von zwei Männern auf einem Motorroller zu Fall gebracht wurde. Der Sozius habe gegen sein Fahrrad getreten. Danach hätten die Täter den Roller mit laufendem Motor aufgebockt, seien zu ihm gekommen und er habe einen Schlag gegen das Knie einstecken müssen. Der Fahrer habe ihn dann hochgehoben und festgehalten, während der Mittäter ihn durchsucht habe. Schließlich hätten die Unbekannten aus seiner Jacke ein Handy der Marke "Nokia" sowie ein Navigationsgerät mit der Firmenaufschrift "Medion" genommenund seien damit über den Radweg in Richtung Aldenhoven davon gefahren.

Eine ärztliche Behandlung war nach Angaben des Geschädigten nicht erforderlich.
Den Fahrer beschreibt er als etwa zwei Meter großen Mann, im Alter von "Mitte 20". Er trug einen dunkelroten Integralhelm, darunter eine schwarze Sturmhaube sowie eine schwarze Jacke mit der Rückenaufschrift "Gabber". Der Mittäter war etwas kleiner und jünger. Unter einem schwarz-gelben Helm habe dieser eine rote Sturmhaube getragen und mit einer kräftigen, dunkle Stimme Hochdeutsch geredet. Bei dem verwendeten Kraftrad, an dem kein Kennzeichen angebracht war, soll es sich möglicherweise um einen schwarz-weißen Yamaha-Roller handeln.
Mit Waffengewalt erzwangen am Dienstagmorgen auf einer Tankstelle an der "Großen Rurstraße" in Jülich zwei Männer die Herausgabe des Bargeldes. Gegen 5.05 Uhr kamen sie in den Verkaufsraum gerannt. Während einer der Täter die Kassiererin, eine 49 Jahre alte Jülicherin, mit einer silbernen Handfeuerwaffe bedrohte, raubte der andere das vorhandene Bargeld.

Die Diebe sind 1,70 bis 1,75 Meter groß und von schlanker Statur. Sie trugen schwarze Sturmhauben, blaue Jeans, helle Turnschuhe und dunkle Jacken. Beide sprachen akzentfreies Deutsch.

Drei leicht Verletzte und rund 1500 Euro Schaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montag beim Busbahnhof in Jülich. Zu spät hatte eine 43 Jahre alte Autofahrerin erkannt, dass die vorausfahrende Autofahrerin an einer Ampel halten musste. Beim Auffahren wurden Fahrerinnen und eine Beifahrerin verletzt.

Ein vier Jahre altes Mädchen wurde als Beifahrerin verletzt, als die Mutter in der Klevischen Straße aus der Hauseinfahrt setzten wollte. Die 37-jährige rutschte von der Kupplung, so dass der Wagen einen Satz machte und erst am Baum zum Stehen kam. Warum sich das Kind trotz des Kindersitzes, in dem es laut Polizei ordnungsgemäß angeschnallt saß, den Kopf stieß, wird noch ermittelt.

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Bereits ermittel ist eine 37 Jahre Fahrerin, die von einer 73 Jahre alte Radfahrerin aus Jülich angezeigt wurde. Die Seniorin macht die Autofahrerin dafür verantwortlich, dass sie am Dienstagvormittag stürzte. Gegen 11.10 Uhr hätte die junge Frau beim Abbiegen von der Kölnstraße derart weit ausgeholt, dass die Radlerin vor Schreck umgefallen sei. Hierbei erlitt sie eine Fußverletzung erlitt, die sie später ärztlich behandeln lassen wollte. Da die ihrer Meinung nach beteiligte Autofahrerin einfach weiter fuhr, radelte sie hinterher und stellte die Frau bei einem Ampelstopp zur Rede. Die wollte aber mit dem Ereignis nichts zu tun haben und ließ sich auch vom Hinweis auf eine Anzeigenerstattung nicht zum Verbleib überreden.

Der Sachverhalt wird noch weiter geklärt.

Der umgekehrte Fall ereignete sich am Montagmorgen in der Jülicher Innenstadt: Beim Abbgiegen von der Römer- auf die Große Rurstraße streifte gegen 8.15 Uhr ein Aachener Autofahrer einen roten Opel Astra mit Dürener Kennzeichen. Der Verursacher verständigte die Polizei. Als diese am Unfallort eintraf, war der „Angetitschte“ aber bereits davongefahren. Wagen und Halter des beschädigten Fahrzeuges werden nun gesucht.

Nach Unfallflüchtigen sucht die Polizei im Zusammenhang mit beschädigten Außenspiegeln. Am Mittwoch sah eine Zeugin gegen 10.35 Uhr, wie auf der Großen Rurstraße in Richtung Neusser Straße ein Autofahrer den Spiegel eines geparkten Wagens beschädigte. Das Verursacherfahrzeug hatte einem in gleicher Richtung fahrenden Notarztwagen Platz gemacht und dabei den Zusammenprall möglicherweise gar nicht bemerkt. Es soll sich um einen älteren, schwarzen VW Golf mit einem schräg verlaufenden, weißen Werbe-Schriftzug auf der Beifahrerseite handeln.

Um 14.15 Uhr hörte eine Zeugin in Lich-Steinstraß einen Knall auf der Pfarrer-Engels-Straße. Anschließend wurde der zerstörte Außenspiegel eines geparkten Pkw bemerkt. In diesem Zusammenhang beobachtet wurde ein vom Unfallort weg fahrender dunkelblauer Mercedes. Die Ermittlungen dauern an.


Sachdienliche Hinweise werden in allen Fällen an die Einsatzleitstelle der Polizei in Düren unter Telefon 0 24 21/949-2425 erbeten.


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