Campus Weekend zwischen Experimenten, Vorträgen und Naturwissenschaftlichem Jahrmarkt

FH in Jülich präsentiert sich mit Blitz und Donner
Von Redaktion [24.04.2007, 20.26 Uhr]

Beim Tag der offenen Labore präsentiert sich die Fachhochschule Aachen in Jülich mit 46 attraktiven Stationen zum Experimentieren und Staunen. Das Campus Weekend ruft am Samstag, 5., und Sonntag, 6. Mai, auf die Merscher Höhe, wo das ganze Spektrum studentischen Lebens ausgebreitet wird – von der Mensa bis zur Party und der Arbeit in den Labors.

Zwischen Hauptgebäude am Ginsterweg und dem Solar Campus befinden sich die Stationen, bei denen ab 11 Uhr durchaus auch eingeladen wird, selbst einmal Hand anzulegen. Das gilt allen voran beim Naturwissenschaftlichen Jahrmarkt von Chemie bis Physik. Unter anderem heißt es da: Wir machen blau Indigo und Färben, Eckige Seifenblasen: Minimalflächen aus Seifenhäuten sowie Optische Spielereien. Außerdem lädt ein Glasbläser zum Zuschauen ein und es wird richtig krachen: Im Hochspannungslabor wird gezeigt, wie Blitz und Donner entsteht. Geklärt wird hier auch, ob ein Faraday’scher Käfig ein wirksamer Schutz von Menschen gegen direkten Blitzeinschlägen ist. Im Labor für Solartechnik werden alle Bereiche der Erneuerbaren Energien wie Wind, Photovoltaik, Solarthermie, Wasserkraft, Biomasse abgedeckt. Diese Versuche werden wenn es das Wetter erlaubt auf der Experimentierfläche direkt vor dem Labor präsentiert.

Wie es sich für eine Fachhochschule gehört werden natürlich auch Vorlesungen angeboten. Bereits vor Öffnung der Labore heißt es für Schüler ab 9.30 Uhr im Hörsaal A1: Isch bin „Injeniör“ und wat wirst DU? Mein Lebenslauf!, ehe es um 10 Uhr mit einer Mustervorlesung in Chemie weitergeht zum Thema „Die Chemie des weißen Goldes“. Im benachbarten Hörsaal A2 erläutert Prof. Dr. Rateike die Informationsübertragung mit Lasern ab 10.30 Uhr und im Anschluss klärt Prof. Dr. Biselli ab 11.30 Uhr: Gene, Klone, Stammzellen - was machen eigentlich Biotechnologen?

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Gleichzeitig wird für Lehrer im Gerling-Pavillion aufgeklärt über Studieren in Jülich - Bachelor- und Masterstudiengänge – 9.30 Uhr und ab 10 Uhr klärt die Agentur für Arbeit Düren über Perspektiven in technischen Berufen auf. Speziell an Mädchen wendet sich eine Veranstaltung ab 14 Uhr: eine Podiumsdiskussion stellt sich dem Thema: Traumberuf Ingenieurin.

Neben Labors und Hörsälen ist der dritte studentische Aufenthaltsort auf dem Campus die Hochschulbibliothek. Die rund 40.000 Print-Medien und 100 Zeitschriften können auch von Einwohnern aus Jülich und Umgebung genutzt werden. Zum Campus Weekend wird die „Virtual Reality in der Bibliothek für den Geist“ vorgestellt.

Wenn die Labors ab 18 Uhr geschlossen werden, ist Partytime auf dem Campus: Beim International Evening präsentiert INCAS: Tanz, Musik, Genuss, Exotik… Internationale Studierende machen Programm lautet das Motto.

Weiter geht es am kommenden Sonntagmorgen, 6. Mai, mit einem wissenschaftlichen Frühschoppen im Gerling Pavillon. „Wissensdurst“ heißt es von 10 bis 12 Uhr, wenn die Frage geklärt wird „Quo vadis campus juliacum?“ In einem interessanten Gespräch für Studierende, Absolventen und Personalverantwortliche geht es um die künftige Stellung des Ingenieurs in der Gesellschaft, die Fragen „Darf ein Ingenieur auch Bachelor sein?“ und „Hat der Titel Ingenieur noch einen Wert?“ sowie die Studiengängen Master of Science in Energy Systems und Master of Science in Biomedical Engineering.

Auf dem Podium sitzt geballte Kompetenz: Prof. Dr. -Ing. Rolf Theenhaus (VDE), Dipl.-Ing. Olaf Seiche (TÜV), Dipl.-Ing. Johannes J. Firsbach (NRW Landesvertreter des VDI ), Dipl. Chem. Dipl.-Ing. Rainer Kryschi (Alumni, Unternehmer, VDI-Mitglied) sowie Dipl.-Ing. Tanja Tomasberger (Alumni NRG Niederlande). Moderiert wird die Diskussion von Jens Tervooren (TV-Radio).

An beiden Tagen zeigt die Fachhochschule auch, dass sie in Jülich den Tisch reichlich decken kann: In der Mensa wird von 11.30 bis 14.30 Uhr aufgetischt – für Vegetarierer, Freunde der deftigen Küche, Snacker und Süße findet sich reiche Auswahl.


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