Russischer Generalkonsul besuchte Forschungszentrum Jülich

Verstärkte Zusammenarbeit zwischen Jülich und Russland
Von Redaktion [14.04.2007, 13.35 Uhr]

Der russische Generalkonsul Feder Khorokhordin (vorne l.)und seine Delegation wurden vom Vorstandsvorsitzenden des Forschungszentrums Jülich, Prof. Achim Bachem (vorne M.) begrüßt.

Der russische Generalkonsul Feder Khorokhordin (vorne l.)und seine Delegation wurden vom Vorstandsvorsitzenden des Forschungszentrums Jülich, Prof. Achim Bachem (vorne M.) begrüßt.

Der russische Generalkonsul Feder Khorokhordin und seine leitenden Mitarbeiter kamen für Gespräche ins Forschungszentrum. Khorokhordin und Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums, sprachen über die exzellente Historie der Jülicher Kontakte zu Russland und über neue Wege, die Zusammenarbeit auf organisatorischer und auf wissenschaftlicher Ebene auf ein höheres Niveau zu bringen. Im Anschluss wurde das Jülicher Fusionsexperiment TEXTOR besucht.

Bei dem rund dreistündigen Besuch tauschten die Partner ihre Positionen aus und besprachen konkret, wie auf der traditionsreichen Basis der bestehenden exzellenten Kontakte, künftig engere Kooperationen in den führenden Jülicher Forschungsbereichen eingeleitet werden könnten. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Zusammenarbeit bei Kontaktanbahnungen in neuen Kooperationsfeldern wie der Biophysik und dem wissenschaftliche Rechnen bzw. Simulation auf Supercomputern.

Ein weiteres Thema des Dialogs war die Gestaltung eines regen Informationsaustauschs mit den Wissenschaftsattachés des Generalkonsulates zur deutschen und russischen Forschungslandschaft. Auch über den Austausch von Nachwuchswissenschaftlern wurde gesprochen, ebenso wie über erleichterte Visa-Formalitäten für deutsche Wissenschaftler.

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Beim Besuch des Fusionsexperimentes TEXTOR konnte Khorokhordin einerseits einen tiefen Einblick in die Jülicher Fusions- und Plasmaforschung bekommen, andererseits mehr über die deutsch-russische Kooperation in Pionierforschung im Energiebereich erfahren. Im heißen Plasma verschmelzen Atomkerne und setzen Energie frei ˆ eine saubere und sichere Energiequelle nach dem Vorbild der Sonne. In TEXTOR, einer hoch spezialisierten Test- und Entwicklungseinrichtung werden die Grundlagen gelegt, damit internationale Großprojekte wie etwa ITER in Frankreich erfolgreich sein können.

Das Projekt ITER, an dem sich auch Russland aktiv beteiligt, sowie eine intensive Zusammenarbeit Jülicher Wissenschaftler mit den zalreichen russischen Forschungseinrichtungen am Fusionsexperiment TEXTOR sind die Highlights Jülicher Kooperationen mit Russland im Forschungsbereich Energie.


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