„Capella a Capella“

Musik zur Karwoche in Jülichs Hauptpfarre
Von Redaktion [29.03.2007, 18.07 Uhr]

Die Propsteipfarrgemeinde lädt alle Freunde der geistlichen Musik zu einem besonderen Konzert ein. Es findet am Vorabend des Palmsonntags, 31. März, in der Propsteikirche statt. Ausführende dieser „Musik zur Karwoche“ sind die Mitglieder des Chores „Capella a Capella“ sowie der Kantor der Propsteipfarre, Ernst Matthias Simons.

„Capella a Capella“ gibt es unter diesem Namen seit 1994. Dieser erinnert an die Cappella Carolina, den Aachener Domchor, da alle Mitglieder der Capella Aachener Domsingknaben waren und einige heute noch sind. Zudem bringt er zum Ausdruck, dass sie „a capella“ singen, also nicht von Instrumenten begleitet werden.

Die Idee, neben den üblichen geistlichen Gesängen auch weltliches Liedgut zu pflegen, entstand im Kreis der Gruppenführer des Domchores. So entstand 1990 der „Chor der Gruppenführer“. Da der Kreis der Hörinteressierten schnell merklich anwuchs, ergab es sich fast zwangsläufig, dass sich der Chor als „Capella a Capella“ professioneller aufstellte.

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Zahlreiche Auftritte haben sie seitdem absolviert. „Capella a Capella“ lässt sich keinem Genre zuordnen, da der Chor Musik vom Gregorianischen Choral bis zum achtstimmigen, eigens für ihn getexteten und arrangierten Popsong präsentiert. Ein wesentlicher Bestandteil im Repertoire ist das Singen auf Öcher Platt, was die Verleihung des Thouet-Mundartpreises der Stadt Aachen 2003 würdigte. Dies veranlasste die Gruppe dazu, nach ihrer ersten CD „Kopflos“ die CD „Janz platt“ aufzunehmen, von der bereits die zweite Auflage existiert.
Besonderer Glücksfall

Als besonderer Glücksfall hat sich Hans-Josef Roth erwiesen. Der damalige Domkapellmeister unterstützte „Capella a Capella“ von den Anfängen bis zu seinem Tod 2006. So schrieb er dem Chor zahlreiche Arrangements „auf die Stimmen“ und vermittelte einen erfolgreichen Auftritt in den Vereinigten Staaten im Rahmen einer Konzertreise des Aachener Domchores. Im Ruhestand widmete sich Roth dem Chor noch stärker durch intensive Probenarbeit.

Roth selbst hat das heutige Programm im Jahre 2005 zusammengestellt und mit dem Chor einstudiert. Auch die Auswahl der Texte und die Idee, das Konzert durch Orgelimprovisationen einzurahmen, stammen von ihm. Daher findet das Konzert mit dem Titel „Musik zur Karwoche“ zu seinem Gedenken statt. Texte aus der Heiligen Schrift sowie aus der Literatur unterstreichen den meditativen Charakter der Veranstaltung.

Beginn des Konzertes ist bereits um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird am Ausgang der Kirche gebeten.


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