Arbeitsbeginn in den Sommerferien

Handlungsbedarf am Ostflügel der Jülicher Zitadelle
Von Redaktion [28.03.2007, 13.59 Uhr]

Sanierungsbedürftig nach den Richtlinien des Denkmalsschutzes ist die Ostfassade der Zitadelle. Foto: Maximilian Jankowski

Sanierungsbedürftig nach den Richtlinien des Denkmalsschutzes ist die Ostfassade der Zitadelle. Foto: Maximilian Jankowski

Es besteht dringender Handlungsbedarf: Am Ostflügel der Zitadelle müssen Dach und Fassadenflächen saniert werden. Das Mauerwerk ist an vielen Stellen feucht und Schäden sind bereits sichtbar. Teilweise muss der Innenputz abgeschlagen werden. Defekte Ziegelsteine müssen ausgetauscht sowie die Natursteingesime und –sockelflächen nach Vorgaben der Denkmalbehörde überarbeitet werden. Die Denkmalpflege diktiert auch die Dachsanierung mit altdeutscher Schieferdeckung. Das erhöht die Kosten.

Für die Maßnahme sind 570.000 Euro veranschlagt worden. Über die Hälfte der Summe wird aus Landesmitteln finanziert. Die restliche Summe muss im Vorgriff auf den Haushalt 2007 freigemacht werden. Unabwendbar, so steht es in der Verwaltungsvorlage, ist die Maßnahme.

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Räume des Gymnasiums sind inzwischen in Mitleidenschaft gezogen worden. So sind Teilbereiche der Bibliothek bereits nicht mehr nutzbar.

Die erste Instanz hat das Papier bereits passiert: Der Haupt- und Finanzausschuss schloss sich in der jüngsten Sitzung dem Verwaltungsvorschlag an. Jetzt muss der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag, 29. März, entscheiden.

Ausgeführt werden soll die Baumaßnahme, die mit erheblicher Lärmbelästigung verbunden ist, außerhalb der Schulzeit. Angestrebt wird von der Verwaltung der Arbeitsbeginn zu den Sommerferien.


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