Vorschulkinder als Forscher

Jülich: „Kleine Füchse“ der Anziehungskraft auf der Spur
Von Britta Sylvester [10.03.2007, 15.24 Uhr]

Anna-Lena und Carla wissen Bescheid – Büroklammern und Scheren werden vom Magneten magisch angezogen,

Anna-Lena und Carla wissen Bescheid – Büroklammern und Scheren werden vom Magneten magisch angezogen,

Magnetismus – was ist das eigentlich? Dieser Frage gehen die „Kleinen Füchse“ gerade nach, um genau zu sein: Die Vorschulkinder aus der gleichnamigen Kindertagesstätte des Forschungszentrums Jülich (FZJ). Anna-Lena erklärt denn auch bereitwillig, wie sich die Kinder diesem spannenden Gebiet nähern: „Wir haben erstmal geguckt, was eigentlich magnetisch ist.“ Herausgefunden haben die zwölf Jungs und Mädchen dabei eine ganze Menge – Büroklammern sind natürlich magnetisch, weniger anziehend sind Stoff und Papier. „Aber die Schere ist auch magnetisch,“ weiß Carla.

Unterstützt wird der kindliche Forschungseifer von Heike Greve, Mitarbeiterin des FZJ und Mutter zweier Füchse-Kinder. Einmal in der Woche rückt sie schwer bepackt für anderthalb Stunden in der Kita an.

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Papier und Stoff wirken eher abstoßend, stellen die Jungforscher fest.

Papier und Stoff wirken eher abstoßend, stellen die Jungforscher fest.

Stets im Gepäck ist die prall gefüllte Magnetismus-Kiste, ausgestattet von Petra Jerrentrup und Heike Greve selber. Bezahlt hat glücklicherweise das Gleichstellungsbüro des FZJ. Vergleichbare Projekte zum Thema Wasser haben schon mehrfach in den Räumen der „Kleinen Füchse“ statt gefunden und sind auf gute Resonanz der Eltern und mit Feuereifer forschende Kinder gestoßen. Zwar findet Frau Greve: „Das Thema Magnetismus ist den Kindern schwerer nahe zu bringen,“ aber die Nachwuchsforsche stört das wenig. Emsig basteln sie an einem Klassiker, der aus deutschen Kinderzimmern eigentlich nicht wegzudenken ist: Dem Angelspiel.


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