Aus dem Polizeibericht

Jülich: Angefahren und überfallen
Von Redaktion [08.03.2007, 11.36 Uhr]

Nicht alltäglich nennt der Polizeibericht den Unfallhergang, den die Beamten am Montag in der Jülicher Innenstadt aufnehmen mussten.

Durch die Ladung in der Sicht behindert, konnte ein 37 Jahre alter Speditionsangestellter die 60 Jahre alte Titzerin nicht sehen, die auf der Düsseldorfer Straße unterwegs war. Der Mann verlud Waren für den dortigen Supermarkt. Dazu führte einen elektrobetriebenen Hubwagen. Das Arbeitsgerät erfasste die Passantin und schleuderte sie zu Boden Sie schlug mit dem Kopf auf den Boden auf und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Allerdings konnte sie nach ärztlicher Versorgung das Krankenhaus wieder verlassen.

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Beim Joggen hinterrücks überfallen wurde am Dienstag gegen 11.45 Uhr ein Joggerin auf dem Rurdamm. Die 28jährige wurde in der Nähe der Lorsbecker Straße im Laufen von einem Mann umklammert und zu Boden gezerrt. Als sie laut schrie und etwa gleichzeitig ein älterer Mann mit einem Fahrrad aus Richtung Jülich angefahren kam, ließ der Täter abrupt von ihr ab und flüchtete mit einem Fahrrad in Richtung Linnich. Die Überfallene, die in Aachen wohnhaft ist, blieb körperlich unverletzt.

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb bisher ohne Erfolg. Der Gesuchte ist etwa 15 bis 20 Jahre alt, etwa 165 bis 170 cm groß und besitzt eine normale Figur. Er hat südländisches Aussehen und dunkles, kurz geschnittenes Haar. Ein Teil seiner Oberbekleidung bestand aus einer braunen Jacke. Sachdienliche Hinweise werden an die Einsatzleitstelle der Polizei in Düren unter Telefon 0 24 21/949-2425 erbeten.


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