Wenige aggressive Jecken trüben das Bild

Jülich: Malteser ziehen positive Bilanz nach tollen Tagen
Von Achim Heidemann [22.02.2007, 22.25 Uhr]

Waren im Einsatz an Rosenmontag und den anderen jecken Tagen: Die Helfer vom Malteser Hilfsdienst in Jülich.

Waren im Einsatz an Rosenmontag und den anderen jecken Tagen: Die Helfer vom Malteser Hilfsdienst in Jülich.

Bereits seit Weiberfastnacht waren die Malteser aus Jülich mit rund 22 Mann über die tollen Tage im Einsatz. „Wie erwartet, hatten wir wieder gut zu tun“, meint Maximilian Jankowski vom Malteser Hilfsdienst und ist mit dem Einsatz der Helferinnen und Helfer, dem Verhalten der Jecken und der Stimmung am und im Rosenmontagszug trotzdem sehr zufrieden. 26 kleinere und größere Verletzungen mussten behandelt werden. Für drei Jecke endete der Rosenmontagszug im Jülicher Krankenhaus. Bei so vielen feiernden, schunkelnden und drängenden Menschen sei das noch eine Anzahl von verletzten Personen, die im grünen Bereich läge.

Getrübt wird diese positive Einsatzbilanz allerdings durch einige wenige aggressive Narren, die Helfer behinderten, anpöbelten oder bedrängten. Im Vergleich zum Vorjahr steigt auch der massive Alkoholkonsum der Jugendlichen. „Folglich enden viele Streitigkeiten direkt in handfesten Auseinandersetzungen.“, so Jankowski. Beim Rosenmontagszug in Lich-Steinstraß, der vom Malteser Hilfsdienst betreut wurde, war auch von allen Zugteilnehmern an die Sicherheit gedacht worden.

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Größere Wagen stellten zusätzliche Wagenengel bereit und es wurde strikt darauf geachtet, dass die Fahrzeugführer nur nicht-alkoholische Getränke zu sich nahmen. „Ebenfalls hat das Wetter sehr gut mitgespielt. Es war weder regnerisch, noch zu warm oder zu kalt.“ Bei den Behandlungen standen vor allem die kleinen Hilfeleistungen im Vordergrund. Pflasterkleben oder kleine Wunden durch Wurfgegenstände.

Etwas größere Behandlungen wurden durch Stürze in Biergläser oder durch Verletzungen nach Schlägereien nötig. „Es immer gut, dass sich die meisten Besucher ihre gute Stimmung nicht durch die schlechte Stimmung mancher Jecken verderben lassen.“ Für den Fall des Falles standen sie bereit am Straßenrand und im Zug: Die Helfer in Rot, die Leute vom Malteser Hilfsdienst.


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