Erste Ausblicke

„Jülicher Hochzeit“ zum Zitadellenfest 2006
Von Redaktion [26.04.2005, 12.15 Uhr]

Herzog Johann Wilhelm I. von Jülich-Kleve-Berg heiratete am 16. Juni 1585 Jakobe von Baden. Aus Anlass dieser „Fürstlich Jülichschen Hochzeit“ fand in Düsseldorf ein achttägiges, rauschendes Fest statt. Festbankette, Musik und Tanz, Turniere sowie Feuerwerke belustigten die vielköpfige Gästeschar. Das vor unseren Augen dieses einmalige Ereignis wiederentsteht, verdanken wir dem Bericht des Landschreibers Dietrich Graminäus.

Die Zeit der Renaissance war eine Zeit der Widersprüche. Während in Düsseldorf der Adel ausgelassen die Hochzeit eines der wichtigsten Landesherren des Deutschen Reiches feierte, tobte auf der anderen Rheinseite der so genannte Kölnische Krieg.

Das 8. Jülicher Zitadellenfest am 18. Juni 2006 nutzt die großartige Kulisse des ehemaligen herzoglichen Schlosses in Jülich, um in einer aufwändigen szenischen Revue zentrale Aspekte der Jülicher Hochzeit aufzuführen. Die Besucher feiern mit dem Brautpaar und seinem Gefolge. Sie erleben Tänze und Musik aus der Renaissance, fiebern mit bei spektakulären Reitturnieren und delektieren sich an erlesenen Speisen und Getränken. Sie treffen die einfachen Menschen und erleben deren Alltag sowie deren Nöte, Ängste und die Gefahren, denen diese infolge von Krieg, Hungersnöten, Pestepedemieen und Hexenverfolgung ausgesetzt waren.

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Veranstalter des Festes ist die Brückenkopf-Park Jülich in Kooperation mit dem Förderverein Festung Zitadelle Jülich e.V.. An der Vorbereitung des Festes arbeitet seit Monaten der sogenannte „Hofrat“: Hans-Peter Bochem, Guido von Büren, Hans Meyer, Dirk Mommertz, Anne Peters, Hilde Viehöfer-Emde und Marianne Lohmer. Beim Zusammenstellen des Programms setzen die Organisatoren dabei auf die Mitgestaltung von Vereinen, Schulen, Kindergärten und anderen Gruppen. „Unsere ersten Anfragen stießen dabei auf großes Interesse", freut sich Marianne Lohmer vom Hofrat.


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