Herbstkonzert des Mandolinen-Orchesters

Jülich: Viel Applaus und Eifelbilder zum Abschluss
Von Anja Willms [01.12.2006, 14.03 Uhr]

Zum Herbstkonzert hatte das Mandolinen-Orchester in die Schlosskapelle eingeladen.

Zum Herbstkonzert hatte das Mandolinen-Orchester in die Schlosskapelle eingeladen.

Leise Klänge durchdringen das verstummte Publikum in der Schlosskapelle Jülich. Dorthin hatte das Mandolinien-Orchester Koslar zum Herbstkonzert eingeladen. Auch ohne herbstliches Wetter „stapelte“ sich das Publikum auf die zwei Etagen des ehemaligen Festungs-Kirchenraums. Unter Leitung von Helmut Lang und Bigrit Tobien spielt oder passerder – zupft – alt und Jung auf den Mandolinen Stücke des Baricks, der Romnatik aber auch der modernen Klassik.

Wiedergegeben in der herrlichen Kulisse im Bau der italienischen Renaissance. Besnders beeindruckend, der abwechslungsreiche, fast mittelalterliche Klang der Mandoline – mal piano, mal forte sauber inszeniert etwa in Werken von Konrad Wölki, Henry Purcell oder auch in der Bühnenmusik zu „The Fairy Queen“.

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Abwechslungsreich wie das Programm war auch die Besetzung: Abgelöst wurde das riesige Zupforchester vom Duo Cantomano, besetzt mit Mareike Hermanns an der Klarinette und Peter Reiser an der Gitarre. Tiefe Klarienntentöne mit einer dumpfen Gitarrenbegleitung haben mit Laurent Boutros „Amasia“ einen besonders melancholischen Fortgang des Abends. Beeindruckend demonstrierte Mareike Hermanns ihre Atemtechnik in den folgenden, beschwingten Stücken.

Unter großem Applaus markierte das Mandolinen-Orchester den musikalischen Abschluss. Gemeinsam mit der Querflötistin Bettina Herbst wurden dem begeisterten Publikum „Bilder aus der Eifel“ von Fried Walter vorgestellt, die im Weinlesefest ih Finale fanden. Einen Funken Glück vermittelte die Ouvertüre von Guiseppe Frendo „L’ étoile du bonheur“, die den Abend abrundeten.


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