Gymnasisten präsentieren Ausstellung

Ausstellung zu Totenkult im Zitadellen-Speicher
Von Redaktion [17.11.2006, 06.08 Uhr]

Verschiedene Ausstellungsstücke haben Schüler des Gymnasiums ZItadelle zum Totenkult in Mexiko zusammengetragen.

Verschiedene Ausstellungsstücke haben Schüler des Gymnasiums ZItadelle zum Totenkult in Mexiko zusammengetragen.

„Todos los santos, dia de muertos“. Allerheiligen, der Tag der Toten, ist das bedeutsamste Volksfest in Mexiko und wird dort so lebensfroh, skurril und in unseren Augen so makaber gefeiert wie in keinem anderen christlichen Land. Schülerinnen und Schüler der Spanischkurse 12/13 des Gymnasiums Zitadelle befassen sich seit Beginn des Schuljahrs mit der Tradition des Allerheiligen-Festes in Mexiko.

Aus der intensiven Beschäftigung mit diesem außergewöhnlichen Thema ist die Idee zu einer Präsentation entstanden, die das unterschiedliche Verhältnis zum Tod in Europa und Mexiko anhand authentischer Objekte und Dokumentationen veranschaulichen will.

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Skelette aus Zuckerguss gehören in Mexiko zum Allerheiligen-Ritus. Foto: Gymnasium Zitadelle

Skelette aus Zuckerguss gehören in Mexiko zum Allerheiligen-Ritus. Foto: Gymnasium Zitadelle

Dank der kompetenten und engagierten Mitarbeit der Mexikanerin Citlali Isabel Medina ist es den Schülern zusammen mit ihrer Spanischlehrerin Evita Brehm gelungen, eine interessante Sammlung zusammenzustellen, die die skurrile Eigenart des Fests in Mexiko erkennen lässt.

Totenköpfe aus Zuckerguss und spezielle Totenbrote, die zum Empfang der Seelen der Verstorbenen dargereicht werden, sind ebenso zu sehen wie anmutig gekleidete Skelette und makaber anmutende Graphiken.

Die Ausstellung im Speicher des Schulgebäudes kann noch bis zum 7. Dezember besichtigt werden, und zwar jeden Donnerstag von 18 bis 19 Uhr (Eingang im Innenhof der Zitadelle).


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