„Cars“ und „Das Parfüm“

Rasante Autos und dufte Mörder im KuBa-Kino
Von Redaktion [09.11.2006, 12.35 Uhr]

Rasante Geschichte "Cars" mit kabarettistischer Stimmung

Rasante Geschichte "Cars" mit kabarettistischer Stimmung

Schnelles Kino erwartet die Kinderfilmfreunde am Montag, 13. November, im Jülicher Kulturbahnhof. „Cars“ schnellt ab 16 Uhr über Leinwand und kehrt neben einer charmanten Geschichte um den egomanische, aber sympathische Rennwagen Lightning McQueen (Stimme von Daniel Brühl), das Innenleben von Autos nach außen – und das mit der ganzen kabarettistischen Stimmvielfalt von Rick Kavanian, Christian Tramitz und Oliver Kalkofe.

Sie kann man hören, wenn der Flitzer Lightning vom rechten Weg abkommt und in dem Wüstennest Rasiator Springs landet, wo die Uhren eher wie in den 50ern gehen und man den ungestümen Raser nach Kollateralschäden ein paar Lektionen erteilt.

Rauschhafte Optik und Autos mit doch recht menschlichen Problemen im neuen, nunmehr siebten Animationsfeuerwerk aus der Pixar-Schmiede ("The Incredibles", "Toy Story"). Pixar-Chef Lasseter inszenierte persönlich, viele Stars drängelten sich hierzulande wie auch jenseits des Atlantiks zum Synchronisieren. Und schöne Bilder gibt es dazu: „Cars“ wartet mit den aufwändigsten Panorama-Hintergründen der Computeranimations-Geschichte auf.

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Fazinierende Herstellung der Düfte - "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders"

Fazinierende Herstellung der Düfte - "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders"

Schöne Bilder zu einer gruseligen Geschichte bietet auch der „Film für Erwachsene“: Filmstarts.de nennt ihn „eine der hochkarätigsten und vielversprechendsten Mischungen des Kinojahres 2006“. Am Montag, 13., und Dienstag, 14. November, lockt das KuBa-Kinopublikum jeweils um 20 Uhr „Das Parfum – die Geschichte eines Mörders“.

Frankreich im 18. Jahrhundert. Geboren im Müll und aufgewachsen in Waisenhäusern erkennt Jean-Baptiste Grenouille (Ben Whishaw), dass er selbst rätselhafterweise überhaupt keinen Geruch verströmt, wohl aber über einen Geruchssinn wie kein zweiter verfügt. Besessen von dem Gedanken, ein unwiderstehliches Parfüm für sich selbst zu destillieren, tötet er seriell junge Frauen, deren Duft ihn betört ...

Nachdem Martin Scorsese, Tim Burton und Ridley Scott zeitweilig als Regisseure im Gespräch waren stufte kein geringerer als Stanley Kubrick das Projekt als unverfilmbar ein. Der einflussreiche und renommierte deutsche Produzent und Drehbuchautor Bernd Eichinger (Elementarteilchen, Der Untergang, Resident Evil) bandelte mit einem der prominentesten, deutschen Regisseure an – mit Tom Tykwer (Heaven, „Der Krieger und die Kaiserin“, Lola rennt). Zusammen setzten sie den erfolgreichsten in deutscher Sprache verfassten Roman seit Erich Maria Remarques Antikriegsgeschichte „Im Westen nichts Neues in filmische Bilder um. Das Ergebnis des populären Trios ist eine Literaturverfilmung, die in ihrem Erscheinungsbild brillant anmutet, der Originalvorlage in weiten Zügen treu geblieben ist, aber dennoch eine generelle Schwierigkeit aufzeigt: dass nämlich die filmische Verarbeitung von Bestsellern immer eine Interpretation des Originals ist und dass dabei zwangsläufig einiges an Inhalt verloren geht. Mitunter auch ganz zentrale Aspekte – so steht es in filmstarts.de.


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