Ferien gegen Forschung

Jülicher Schüler in der Welt des Nanokosmos
Von Redaktion [03.11.2006, 13.30 Uhr]

In kleinen Gruppen werten die Schüler die Ergebnisse ihrer Experimente im Jülicher Schülerlabor aus. Foto: Forschungszentrum Jülich

In kleinen Gruppen werten die Schüler die Ergebnisse ihrer Experimente im Jülicher Schülerlabor aus. Foto: Forschungszentrum Jülich

Zehn Schüler tauschten eine Woche Ferien gegen eine Woche Forschung. In den Herbstferien erkundeten die 16 bis 18-jährigen die Welt des Nanokosmos in vielseitigen Forschungs- und Anwendungsbereichen. Sie waren Gäste des Schülerlabors JuLab im Forschungszentrums Jülich.

"Nano" sind winzig kleine Dimensionen in dem Bereich vom einem millionstel Millimeter. Die Schüler hatten Gelegenheit, selbst Hand an moderne Rastertunnelmikroskope zu legen. Mit dieser Methode ist es nicht nur möglich, atomare Strukturen sichtbar zu machen, sondern auch einzelne Moleküle gezielt zu verschieben. Auch war es möglich Hirnforschern über die Schulter zu schauen und Energieforscher zu befragen.

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In den Laboren vor Ort erlebten die Schüler "Nano im Einsatz". Dr. Wilhelm A. Meulenberg erklärt wie nano-strukturierte Materialien verarbeitet werden. Foto: Forschungszentrum

In den Laboren vor Ort erlebten die Schüler "Nano im Einsatz". Dr. Wilhelm A. Meulenberg erklärt wie nano-strukturierte Materialien verarbeitet werden. Foto: Forschungszentrum

"Schön fand ich, dass wir nicht nur interessante Vorträge von Wissenschaftlern hörten, sondern auch selber zum Beispiel Membranen für Brennstoffzellen beschichten durften", sagte Anna-Maria Küppers vom Kreisgymnasium Heinsberg. In den Osterferien 2007 findet wieder ein Workshop statt. Das Thema im JuLab lauten dann "Evolution und DNA". Wie man sich bewerben kann wird im Dezember auf der Webseite des Julabs veröffentlicht.


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