Fit fürs Leben mit „NASA“

Einführungstreffen für Jülicher Schülerpaten
Von Anna-Lorena Loevenich [28.10.2006, 20.53 Uhr]

Die Stadt Jülich will mit ihrem Projekt NASA jungen Menschen durch den Aufbau eines regionalen Netzwerkes eine Hilfestellung geben. Nasa soll helfen, den Übergang von der Schule in den Beruf zu meistern und sich auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren. Schüler und Schülerinnen die diesen wichtigen Schritt in die Selbstständigkeit nicht alleine wagen wollen oder können, dürfen jetzt auf Hilfe hoffen.

Unter der Leitung von Katarina Esser entsteht zur Zeit das Projekt „Fit fürs Leben – Paten für Schülerinnen und Schüler“. Jugendliche, die Beistand benötigen um einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben zu erlangen und diesen auch wollen, bekommen einen Pate zur Seite gestellt, der ihnen dort Unterstützung bietet, wo sie diese am ehesten brauchen. Über einen Aufruf in der Tageszeitung konnten sich freiwillige Paten melden. Bei einem Einführungstreffen im Technologiezentrum Jülich setzten sich Interessierte mit Vertretern der Real- und Schirmerschule, sowie Günter Herber vom Verein „Arbeit in Essen e.V.“ zusammen.

Nach einer Einführung in die komplexe Tätigkeit des Schülerpaten durch die Koordinatorin des Paten-Projekts, Elisabeth Fasel, stellte Günter Herber, ehemaliger Sozialdezernat der Stadt Essen, seinen bereits seit 1998 bestehenden Verein und das seit 2001 realisierte Patenschaftsmodell aus Essen vor. Der Verein „Arbeit in Essen e.V.“ wurde genau wie das Jülicher NASA-Projekt zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit gegründet. Als Starthilfe will sich das Jülicher Modellprojekt an dem seit fünf Jahren erfolgreich bestehenden Essener Patenschaftsmodell orientieren.

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Von den Lehrern werde Schüler ausgewählt, die Unterstützung eines Paten brauchen und – das ist wichtig – diese auch annehmen wollen. In selbstentworfenen Steckbriefen stellen sie sich den Paten vorgestellt, so dass der Paten sich ein Bild von seinem „Schützling“ machen kann und die geeignetste Partnerschaft auswählt. Nach einem Treffen zwischen Pate und Jugendlichem wird dann bei gegenseitiger Sympathie das Patenschaftsverhältnis geschlossen. Die Schließung des Verhältnissen beruht wie das ganze Projekt auf absoluter Freiwilligkeit. Beate Wirth-Weigelt, Leiterin der Schirmerschule Jülich, wies noch einmal gesondert darauf hin, dass gerade Schüler und Schülerinnen dieser Schulform auf Hilfe eines Außenstehenden angewiesen sind und bot bei Interesse Informationen für diejenigen an, die mit dieser Schulform noch nicht so vertraut sind.

In einem weiteren Treffen soll festgelegt werden, ob die bisher zwölf interessierten Paten auch wirklich bereit sind diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen und wie das weitere Vorgehen aussehen soll. Für nähere Informationen zum Patenschafts-Projekt und zur Anmeldung als freiwilliger Pate steht Elisabeth Fasel, zu erreichen unter 02461-63411 oder E-Mail Efasel@juelich.de, gerne zur Verfügung.

Weiteres zum NASA-Projekt ist unter www.juelich.de/nasa-berufsorientierung zu finden.


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