Jugendliche Ermittler nahmen die Spur auf

„Postkutschenräuber“ in Jülich schnell gestellt
Von Maximilian Jankowski [19.08.2006, 16.28 Uhr]

Auch Indianer trafen die Jungsiedler bei der Suche nach dem Postkutschenräuber. Foto: Maximilian Jankowski

Auch Indianer trafen die Jungsiedler bei der Suche nach dem Postkutschenräuber. Foto: Maximilian Jankowski

In der zweiten Woche der großen Ferien wurden über 60 Siedler mit ihren Betreuern aktiviert um nach Räubern zu suchen. Wie bereits in den vergangenen Jahren bereitete die evangelische Kirche Ferienspiele vor. Die beiden Räuber, Dietmar und Ellmar, hatten eine Postkutsche gestohlen und sollten nun anhand von Wantedplakaten gefunden und gestellt werden. Der Sheriff des Ortes, Jan Peter, ernannte kurzerhand 60 Kinder der Siedler zu Hilfssheriffs. Ebenfalls erfuhren die Kinder von einer gestohlenen Schatzkarte, die es auch galt wiederzufinden. Da es natürlich galt eine gewisse Kondition zu haben, gab es am Dienstag ein Sporttraining. Ebenfalls wurden Alltagsgegenstände getöpfert, die das Lager verschönerten. Bereits am Mittwoch begegneten die Siedler friedlichen Indianern, die bereit waren Gegenstände mit ihnen zu tauschen.

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Einen Tag später ging es auf einem langen Treck in Richtung eines Flusses, wo bereits Goldgräber warteten, die Hilfe der Siedler benötigten, um das Gold aus dem Fluss zu sieben. Flussaufwärts konnte man auch eine Kiste mit der Schatzkarte finden. Mit auf dem langen Fußmarsch waren auch eine Kutsche und vier Ponys. Freitag bestiegen die Kinder dann ihre Drahtesel und fuhren anhand ihrer Schatzkarte in Richtung eines Hofes. Dort gab es eine Stärkung bevor man die Räuber, die aus dem Unterholz brachen, überwältigen konnte. Nach vielen Versuchen sie einzufangen und zu fesseln, waren die Siedler erfolgreich und konnten die Räuber dem Sheriff übergeben und die Schatzkiste öffnen. Danach feierten die Siedler bis spät in die Nacht und verbrachten eine ruhige Nacht, mit anschließendem Frühstück und Gottesdienst, bevor sie weiter gen Ferien zogen. Erschöpft zogen sich auch die Betreuer zurück.


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