Kabarett mit Konrad Beikircher

In Jülich „Zwischen Himmel un Ääd“
Von Redaktion [25.08.2006, 11.28 Uhr]

Konrad Beikircher nimmt seine Zuhörer wieder mit "Zwischen Himmel und Ääd"

Konrad Beikircher nimmt seine Zuhörer wieder mit "Zwischen Himmel und Ääd"

Für alle, die noch mitzählen: es ist der achte Teil. Der achte Teil der „Rheinischen Trilogie“. Ein weiteres Kapitel Konrad Beikirchers feinsinniger Hommage an den Rheinländer an sich, seine Sprache und sein unvergleichliches Lebensgefühl. „Zwischen Himmel und Ääd“ ist Beikircher auch diesmal fündig geworden. Ein Leichtes für den Mann, der dem Rheinländer so genau „aufs Maul schaut“ wie kein Zweiter. Teilhaben an den verbalen Fundstücken können Zuschauern und –Hörer, die sich am Donnerstag, 7. September, um 20 Uhr an der Hauptbühne des Jülicher Brückenkopf-Parkes einfinden. Dann tritt Beikircher zum wiederholten Gastspiel in der Herzogstadt an.

Ein Kabarettprogramm von Beikircher ist immer auch eine Lebenshilfe, ein Wegweiser durch die mit Stolperfallen nur so gespickte Mundart. Er nimmt Neulinge im Rheinland gern an die Hand. „Immis“, wie er sie zärtlich nennt. Der Wahl-Bonner war selbst mal einer und weiß wie es ist, wenn man vorm Kölner Bahnhof steht und dort bloß Bahnhof versteht. Allein die Verwendung der Fürwörter ist im Rheinischen eine Klasse für sich, der er diesmal seine kabarettistische Aufmerksamkeit widmet. Auch amüsante Zwiegespräche in Bonner Straßenbahnen hat er aufgeschnappt und lässt sein Publikum mit diebischer Freude daran teilhaben.

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Seit 15 Jahren ist er nun schon auf der Spur der „Kölschen Aborigine“, der Ureinwohner des rheinischen Sprachuniversums. Ein Ende seines Weges ist nicht in Sicht, dafür bietet ihm das geliebte Idiom einfach zu viel Stoff für Pointen, die er immer erst nach etlichen Umwegen erreicht. Vom Hölzchen aufs Stöckchen zu kommen prägt den Vortrag Beikirchers, stets schiebt er in seine Erzählungen etliche Nebenhandlungen und Anekdötchen ein, die klarmachen, welch großes Feld er da eigentlich beackert. Auch „zwischen Himmel und Ääd“ werden er und sein Publikum am Ende seines neuen Kapitels ganz sicher feststellen: „Am schönsten is es, wenn et schön ist."

Im Vorverkauf kosten die Karten inklusive aller Steuern und Gebühren 22.40 Euro, an der Abendkasse 24 Euro.


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