Stiftung unterstützt Projekt

Jülicher Schüler Naturgeheimnis auf der Spur
Von Redaktion [28.06.2006, 09.47 Uhr]

Schilfpflanzen sind an ihren Lebensraum angepasst. Damit ausreichend Luft in alle Pflanzenteile gelangt, zeigt sie einen spezifischen Aufbau. Dieser bedingt, dass Luft über junge Blätter aufgenommen werden kann und bis ins Rhizom gepumpt wird. Die Luft verlässt den Schilfhalm über alte Blätter. Dass die Pflanze aufgrund dieser phy-siologischen Gegebenheiten zur Wasserreinigung beitragen kann, wurde von Herrn Dr. Stengel durch zahlreiche Untersuchungen im Forschungszentrum Jülich nachge-wiesen. Moderne Forschung wird nun direkt im Wasserschulgarten des Jülicher Brü-ckenkopf-Parks nach empfunden und im Freiland zur Reinigung eines Gewässers genutzt.

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Diese Experimente an Schilfpflanzen im Wasserschulgarten wurden in einem ge-meinsamen Unterrichtsprojekt von Gymnasium Zitadelle und Katholischer Grund-schule Jülich nachvollzogen. 25 Schüler und Schülerinnen der Klasse 4c der Katholi-schen Grundschule wurden mit den Anpassungserscheinungen der Schilfpflanzen an den Lebensraum Wasser konfrontiert. Die Schüler und Schülerinnen des Pädagogik-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 12 (Gymnasium Zitadelle) leiteten die Grund-schüler zu den Experimente an. So machen sie Entdeckungen und erhaltern Auf-schlüsse über Aufbau und Funktion dieser Pflanzen. Beiden Seiten hat diese „alter-native Unterrichtsform“ viel Freude und Gewinn gebracht.

Ermöglicht wird dieses Projekt durch die Rütgers Stiftung. Sie unterstützte nach 2004 das zweite innova-tive Projekt im Wasserschulgarten mit 6000 Euro.


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