Konzert des Collegium Musicum Jülich

Der Orient-Express fährt ab Jülich
Von Redaktion [23.01.2006, 16.12 Uhr]

Angelika Cosatto, Solistin in Massenets „Meditation“, konzertiert mit dem Collegium Musicum. Foto: Veranstalter

Angelika Cosatto, Solistin in Massenets „Meditation“, konzertiert mit dem Collegium Musicum. Foto: Veranstalter

In den Pariser Bahnhof „Gare de l’Est“, in dem der legendäre Orient-Express auf die Signalstellung „Abfahrt“ wartete, verwandelt sih am Samstag, 4. Februar, verwandelt sich das Schulzentrum in der Linnicher Straße Jülich. Das Collegium Musicum verfolgt musikalisch die Reise ab Paris über München, Wien, Budapest und Bukarest ans Schwarze Meer und weiter nach Istanbul. Das Orchester spielt Werke von Komponisten, die in den vom Orient-Expres angesteuerten Städten gewirkt haben. Auskunft erteilt der Zugbegleiter Pedro Obiera, der die Moderation übernommen hat.

Ausgangspunkt ist Paris. Hier schaffte Jaques Offenbach - bis zu seinem 13. Lebensjahr ein Kölsche Jung – den Durchbruch des Genres „Operette“. Das Collegium Musicum spielt die Ouvertüre zu seinem größten Erfolg, der Operette „Orpheus in der Unterwelt“. Aber auch ein echter Franzose kommt zu Gehör: Jules Massenet mit der Meditation für Violine und Orchester, dem bekannten Zwischenspiel aus der Oper „Thais“. Solistin ist die langjährige Konzertmeisterin des Orchesters Angelika Cosatto.

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Der „Orient-Express“ startete in Frankreich - hier geht auch die musikalische Reise in Jülich los.

Der „Orient-Express“ startete in Frankreich - hier geht auch die musikalische Reise in Jülich los.

Die nächste Station ist München. Wer kennt ihn nicht, Richard Strauß mit seinem Rosenkavalier? Zu Ohr bringt das Collegium hieraus den eingängigen Walzer aus der gleichnamigen Oper. Es folgt die Weiterfahrt nach Wien an die schöne blaue Donau. Dieser weltberühmte Walzer von Johann Strauß Sohn, von dem Brahms sagte „Leider nicht von mir“, erklingt, nachdem sich ein Unwetter „Unter Blitz und Donner“ entladen hat.

Nach der Pause geht es quer durch den Balkan. Erste Station ist Budapest. Zoltán Kodálys „Tänze aus Galanta“ fangen den ganzen Musikreichtum der ungarischen Weiten ein. Letzte Station ist Bukarest. Hier wirkte Rumäniens wohl berühmtester Komponist Georges Enesco. Er widmete seiner Heimat zwei „Rumänische Rhapsodien“, von denen das Collegium Musicum die erste erklingen lässt.

Zum „Einsteigen“ in den Orient-Express bittet das Collegium Musicum Jülich mit seinem „musikalischen Zugführer“ Raymond Janssen ab 20 Uhr. Eintrittskarten gibt es zu 11 Euro, ermäßigt 9 Euro im Vorverkauf bei der Buchhandlung Fischer in Jülich Tel.: 02461-937833 und an der Abendkasse.

Mehr zum historischen Orient-Express


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