Zwei Todesopfer zu beklagen

Rübenkampagne in Jülich beendet
Von Redaktion [16.12.2005, 16.35 Uhr]

Die Anfahrt der Rüben in den zurückliegenden zwei Monaten zur Zuckerfabrik Jülich und zu anderen Betriebsstätten, die außerhalb des Kreisgebietes liegen, endete mit fünf polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfällen. Leider war dabei auch der Tod von zwei Menschen zu beklagen.

Mit der am 26. September 2005 gestarteten Rübenkampagne begann die Polizei auch mit speziellen Kontrollen auf den bekannten und festgelegten Anfahrtsstrecken der Rübentransporter. Die Überwachungsmaßnahmen im Bereich Jülich führten zu sieben eingeleiteten Bußgeldverfahren und zwei Mängelkarten. Sie waren erforderlich geworden, weil die Fahrer der Rübentransporter ihre Ladung nicht ausreichend gesichert hatten, das Rotlicht an Lichtzeichenanlagen nicht beachteten oder auch das Handy-Verbot nicht einhielten.

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Seit September wurden aber auch Geschwindigkeitskontrollen veranlasst. Wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeiten wurden 65 Verwarnungsgelder fällig und 49 Bußgeldverfahren eingeleitet.

In den frühen Morgenstunden des 9. November stieß auf der L 249 bei Boich ein 45-jähriger Autofahrer aus Nideggen gegen ein Rübenladegerät. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Am 30. November wurde ein 23 Jahre alt gewordener Mann aus Jülich bei einem Zusammenstoß mit einem landwirtschaftlichen Zug auf der L 257 bei Morschenich getötet.

Bei zwei weiteren Verkehrsunfällen, an den Rübenfahrzeuge beteiligt waren, gab es Verletzte und bei einem weiteren Unfall blieb es beim Sachschaden.


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