Billige Überführung wurde teuer bezahlt

Von Krefeld über Jülich nach Sibirien
Von Redaktion [23.11.2005, 11.27 Uhr]

Ein in Krefeld erworbenes Auto wollten zwei Männer aus Deutschland nach Nowosibirsk in Sibirien überführen. Das mit entsiegelten Kennzeichen versehene Fahrzeug wurde dann aber am Montag bei Jülich durch die Polizei gestoppt.

Gegen 10.20 Uhr wurde ein mit Dürener Zulassungsnummer versehener Pkw BMW auf der B 56 in Höhe von Altenburg durch eine Streifenwagenbesatzung angehalten und überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass der 26-jährige Fahrer, der über keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik verfügt, das von Verwandten gekaufte Auto in seine russische Heimatstadt fahren wollte. Sein Beifahrer, ein in Jülich wohnhafter 28-Jähriger, bestätigte, dass man den Wagen zunächst mit roten Kennzeichen versehen nach Jülich gefahren habe.

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Als dann aber kein ordnungsgemäßes Kennzeichen für den weder zugelassenen noch versicherten Pkw zur Verfügung stand, habe man die bereits im Jahr 2002 entstempelten Schilder am Fahrzeug angebracht.

Gegen die beiden Männer wurden Verkehrsvergehensanzeigen gefertigt. Zudem musste der 26-jährige russische Staatsangehörige zur Abwendung seiner Festnahme eine Sicherheitsleistung bezahlen. Die Überführung seines Autos in die westsibirische Region ist erst nach ordnungsgemäßer Zuteilung eines Ausfuhrkennzeichens durch die Kfz-Zulassungsstelle möglich.


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