Jülich: 15 Bäume fallen krankheitsbedingt
Von tee [27.06.2016, 07.15 Uhr]

Thomas Mülheims hat einmal in den Archiven gestöbert: Seit er 2011 bei der Stadt Jülich seinen Dienst aufgenommen hat, sind im Stadtgebiet 50.000 Bäume gepflanzt worden.
"Wenn in einer Straße drei bis vier Bäume gefällt werden, sieht das nicht so dramatisch aus", versuchte er im jüngsten Umwelt-Ausschuss ein Verhältnis herzustellen. "Es gibt keinen Baum, der ohne Not gefällt wird." Anlass ist, dass aktuell 15 Bäume gefällt wurden beziehungsweise gefällt werden müssen.

Aus Verkehrssicherheitsgründen keinen Aufschub duldete die Fällungen an der Josef-Rahier-Straße in Stetternich: Drei Mehlbeeren (Sorbus thuringiaca) litten unter Pilzbefall und Stammfäule. Am Jülicher Freiherr-vom-Stein-Platz waren drei Kugelakazien teilweise abgestorben und zeigten zum Teil ausgeprägte Stammfäule.

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Neun Spitzahorn-Bäume (Acer platanoides) im Gewerbegebiet Königskamp wurden wegen Pilzbefall und Ahornrußrindenkrankheit gefällt. Weil die Bäume abgestorben waren im Jülicher Innenstadtbereich eine Hainbuche (Carpinus betulus) in der Marktstra0e und in der Kleine Rurstraße eine Mehlbeere und eine Winterlinde (Tillia cordata) Victor- Gollancz- Straße gefällt.

Im Oktober stehen weitere elf Bäume auf der Liste: Am Ostring 1a in Koslar ein Spitzahorn (Acer platanoides) wegen Beschädigung an privatem Gebäude, Hausanschluss der Versorgungsleitungen und Gehwegschäden, in Mersch-Pattern an der Kreuzstraße und an der Victor-Gollancz-Straße in Jülich je eine abgestorbene Zierkirsche. Drei deutsche Eichen (Quercus robur) am Schulzentrum in Jülich und ein Spitzahorn (Acer platanoides), zwei Ebereschen (Sorbus aucuparia) und eine Kulturbirne (Pyrus spec) wegen ausgerissener Stämmling mit Fäule werden im Herbst gefällt.


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