KuBa-Kino

Jülich: Was haben Jesus und Greg gemeinsam?
Von Redaktion [20.06.2016, 09.25 Uhr]

"Wer bin ich?" fragt Jesus seine Eltern.

"Wer bin ich?" fragt Jesus seine Eltern.

Um das ewige Leben geht es da wie dort – wenn auch vor unterschiedlichen Hintergründen. Einst brachte Cyrus Nowrasteh das "Interview mit einem Vampir" auf die Leinwand, jetzt können Besucher des Jülicher KuBa-Kinos am Montag, 27., und Dienstag, 28. Juni, sehen, wie sich Jesus in die Rolle des "Heilands" hineinfindet. "Der junge Messias" heißt der Film, der an beiden Tagen ab 20 Uhr gezeigt wird.

Die Geschichte ist bekannt: Der siebenjährige Jesus lebt mit seinen Eltern Maria und Josef in Alexandria, wohin sie vor König Herodes geflüchtet sind. Jesus, der wegen seiner besonderen Fähigkeiten immer wieder in Schwierigkeiten gerät, erweckt eines Tages einen toten Jungen wieder zum Leben und zieht damit den Argwohn der Bewohner auf sich. In einem Traum erfährt Josef, dass Herodes gestorben ist und er mit seiner Familie nach Palästina zurückkehren soll. Er beschließt, die Abreise nach Nazareth zügig anzutreten, um seinen Sohn in Sicherheit zu bringen. Schon fast zuhause angekommen, erkrankt Jesus‘ Onkel. Vor allen Augen heilt Jesus ihn.

Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Der römische Centurio Severus erhält den Auftrag, das wundertätige Kind zu finden und zu töten. Kaum in Nazareth angekommen, sieht sich Jesus erneut den Gefahren römischer Verfolgung ausgesetzt, versteht aber nicht, warum. Er bestürmt seine Eltern mit Fragen und verlangt zu wissen, wer er ist.

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Foto: ©  Twentieth Century Fox

Foto: © Twentieth Century Fox

Um Selbstfindung geht es auch am Freitag, 24 Juni, ab 9.30 Uhr beim Filmfrühstück im KuBa. Hier wird der US-Film "Ich und Earl und das Mädchen" nach Kaffee und Brötchen auf der Leinwand serviert.

Erzählt wird mit einzigartigem Humor die bewegende Geschichte von Greg, der sein letztes Schuljahr möglichst unauffällig durchziehen will und sogar Freundschaften meidet, nur um das soziale Minenfeld, genannt Teenagerzeit, einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Er geht sogar so weit, seinen besten Freund Earl, mit dem er Kurzfilmparodien von Filmklassikern dreht, als Arbeitskollegen vorzustellen. Bis Gregs Mutter darauf besteht, dass er Zeit mit Rachel verbringt – einem Mädchen aus seiner Klasse, bei dem Krebs diagnostiziert wurde – und er feststellen muss, wie wertvoll echte Freundschaft sein kann.

Jetzt hat Regisseur Alfonso Gomez-Rejon den schrägen Humor des Buchs, dessen außergewöhnliche Sensibilität und sein ungewöhnliches Weltbild in einem Spielfilm zu neuem Leben erweckt. Er zeigt den Weg eines jungen Mannes zum Erwachsenen, während er lernt, was es heißt, wirklich selbstlos zu handeln. Cineasten verspricht die Ankündigung einen besonderen Filmspaß durch versteckte Anspielungen auf legendäre Filmklassiker und mehrere Songs von Brian Eno, darunter auch einige noch nicht veröffentlichte Kompositionen.

"Ich und Earl und das Mädchen" war Gewinner des Großen Preises der Jury und des Publikumspreises beim Sundance Film Festival 2015 und wird in Kooperation mit dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Jülich gezeigt.

Eine Reservierung ist zwingend erforderlich und möglich unter Ruf 02461-346 643 oder online im Ticketshop. Der Eintritt kostet inklusive Frühstück 10 Euro.


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