6. Sportfest im Nordviertel

Jülich: „Sport bedeutet Freundschaft“
Von tee [14.06.2016, 12.33 Uhr]

Eine runde Sache war das 6. Sportfest in der Jülicher Nordhalle – schließlich drehte sich vieles um „den Ball“. Rund 100 Kinder und Jugendliche tummelten sich zwischen den abwechslungsreichen Wettbewerben und Fußballturnieren.

Buntes Treiben in der Sporthalle an der Berliner Straße

Buntes Treiben in der Sporthalle an der Berliner Straße

„Fußball ist das Geheimnis des Erfolgs“ weiß Peter Schmitz, Nordviertel Ortsvorsteher und Initiator des Sportfestes. In zwei Altersklassen wurden die Turniere unter den sieben Schulen ausgetragen. Mit bis zu zehn Spielern waren die Vertreter gekommen – fünf „Matchplayer“, fünf Ersatzspieler.

Damit die Wartezeit aber nicht zu lang wurde zwischen den Spielen, hatte sich das Team mit Jugendpolizist Norbert Hermanns, Michael Küven vom TTC indeland und Jugendsozialarbeiter Tobias Storms verschiedene Geschicklichkeitswettbewerbe einfallen lassen: Treffsicherheit war nicht nur an der Dartscheibe gefordert, sondern auch beim Basketball-Korbwerfen und Torwand-Werfen. „Das ist sogar etwas schwerer als das Schießen“, betont Schmitz.

Wie anspruchsvoll die Station „Tischtennis“ war, probierte Bürgermeister Axel Fuchs bei seinem Besuch aus. Aus einer Maschine kamen in schnellen Abständen die Bälle, die es zu treffen galt. Fuchs empfahl den Jung-Sportlern, die Mitgliedschaft in einem der Jülicher Sportvereine zu nutzen. „Sport ist gesund. Sport ist wichtig. Sport bedeutet Freundschaft“ sagte er und verwies auf seine eigenen Erfahrungen, die er lange Jahre als aktiver Spieler von Jülich 1910/97 gemacht hatte.

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Torwand-Werfen war eine der Disziplinen beim Sporfest

Torwand-Werfen war eine der Disziplinen beim Sporfest

Das abwechslungsreiche Programm macht den Reiz der Veranstaltung aus. „Das ist unser Markenzeichen: Jedes Jahr ist anders“, ist Peter Schmitz zu recht stolz auf sich und sein Team. Neben den Vortreffen zum Sportfest gehört auch jedes Jahr die Nachbereitung dazu. Hier wird immer neu überlegt, was gut gelaufen ist und wo nachgebessert werden sollte. So war die Erkenntnis aus dem Vorjahr, dass ein reines Fußballturnier für die Attraktivität nicht ausreicht. Die Pausen waren zu lang und so entstand die Idee, eine Vielzahl an Wettbewerben anzubieten, die die Wartezeiten ausfüllen sollten. Ein Konzept, das sichtbar aufgegangen ist.

Nur wer in allen Wettbewerben gut abgeschnitten hatte, konnte den Pokal mit nach Hause nehmen. In der Altersklasse 1 der Jahrgänge 2000 bis 2002 setzte sich das Team der Sekundarschule vor dem Team der Haupt- und Realschule und der Schirmerschule durch. Bei den 10- bis 13-Jährigen gewannen die Teilnehmer des Gymnasiums Zitadelle, die vor der Schirmerschule und der Sekundarschule aufs Siegertreppchen steigen konnten.

Damit die Sportler sich zwischendurch stärken konnten, waren die Damen des Orgateams – Berti Gierling (SkF), Karin Stobbe (GHS Ruraue) und Beate Wirth-Weigelt (Schirmerschule) – im Einsatz.

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